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Panorama Mord an Rentner: Mutmaßlicher Täter nur zufällig gefasst
Nachrichten Panorama Mord an Rentner: Mutmaßlicher Täter nur zufällig gefasst
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11:09 19.11.2018
In Wittenburg wurde ein 85-Jähriger mit einem Messer in seinem Haus getötet. Quelle: dpa
Wittenburg

Ein Asylbewerber aus Afghanistan soll in Wittenburg einen Rentner ermordet haben. Der 85-Jährige wurde in der Nacht zu Samstag mit einem Messer tödlich am Hals verletzt. Noch am selben Tag konnte der mutmaßliche Täter festgenommen werden. Doch ist die schnelle Festnahme offenbar nicht das Ergebnis von Ermittlungen, sondern reiner Zufall.

Wie die „Ostsee-Zeitung“ berichtet, wurde der Asylbewerber von Polizisten in Geesthacht aufgegriffen, stark unterkühlt. Die Beamten brachten den Mann, der keine Papiere bei sich hatte, in ein Krankenhaus. Dort sollte er im Laufe des Samstags eigentlich entlassen werden. Die Klinikleitung bestand aber darauf, dass vorher seine Identität festgestellt wird – möglicherweise, um die Kosten der Behandlung abrechnen zu können. Erneut kam die Polizei und führte das sogenannte Fast-ID-Verfahren durch. Damit wurde der Verdächtige identifiziert und anschließend festgenommen.

Täter soll Rentner im Schlaf getötet haben

Der Asylbewerber soll am Samstag um 2 Uhr früh in der mecklenburgischen Kleinstadt Wittenburg einen 85 Jahre alten Rentner mit einem Messer getötet haben. Das Opfer soll zu diesem Zeitpunkt geschlafen haben. Der Afghane, der eigentlich in einer Flüchtlingsunterkunft bei Zwickau lebt, hielt sich in dem Haus des Rentners auf, weil er die Garage aufräumen sollte. Den Gelegenheitsjob hatte ihm die Tochter des Wittenburgers vermittelt, die sich in Sachsen in der Flüchtlingshilfe engagiert.

Beschuldigter flieht mit dem Auto des Opfers

Nach der Tat soll der Verdächtige mit dem Auto des Opfers geflohen sein, die Fahrt endete allerdings nach kurzer Zeit an einer Hecke in der Nähe des Tatorts. Wie er die 60 Kilometer von Wittenburg nach Geesthacht zurücklegte, ist noch unklar. „Wir wissen nicht, ob er gelaufen ist oder ob ihn möglicherweise ein Auto mitgenommen hat“, sagt Sprecherin Claudia Lange von der Staatsanwaltschaft Schwerin.

Motiv ist weiter unklar

Auch das Motiv sei weiter unklar. Der Tatverdächtige schweige bisher zu den Vorwürfen, so die Sprecherin. Gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen, ein Verteidiger wurde ihm beigeordnet.

Ungeachtet der bisherigen Erkenntnisse soll der Tote obduziert werden, um die genaue Todesursache festzustellen.

Von RND/mat/dpa/Gerald Kleine Wördemann

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