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Panorama Mord an Maria: Anklage gegen Tatverdächtige bis zum Sommer
Nachrichten Panorama Mord an Maria: Anklage gegen Tatverdächtige bis zum Sommer
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20:29 17.05.2019
Ende April suchten Taucher in der Ostsee vor Zinnowitz nach der Tatwaffe im Mordfall Maria. Quelle: Tilo Wallrodt
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Zinnowitz

Die Staatsanwaltschaft Stralsund will bis zum Sommer gegen die mutmaßlichen Mörder von Maria K. aus Zinnowitz Anklage erheben. Das sagte Oberstaatsanwalt Sascha Ott auf Nachfrage der Ostsee-Zeitung.

Die 18-jährige schwangere Frau wurde erstochen aufgefunden

Die 18-Jährige, die im dritten Monat schwanger war, wurde am 19. März in ihrer Wohnung im Ostseebad erstochen aufgefunden. Dringend tatverdächtig sind die beiden Zinnowitzer Nicolas K. (19) und Niko G. (21). Sie sollen die junge Frau gemeinschaftlich in der Nacht zum 19. März ermordet haben.

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Die mutmaßlichen Täter sitzen in den Justizvollzugsanstalten von Neustrelitz und Stralsund. Laut Staatsanwaltschaft Stralsund sind beide teilgeständig – das bedeutet, einer schiebt dem anderen immer die größere Tatbeteiligung zu.

Schuhe des Tatverdächtigen im Wassergraben gefunden

Inzwischen wurden vor wenigen Tagen die Schuhe des einen Tatverdächtigen in einem Zinnowitzer Wassergraben gefunden. Dagegen fehlt von den Tatwaffen noch jede Spur. Zwar waren mehrere Taucher in der Ostsee vor Zinnowitz und rund um die Seebrücke des Ostseebades auf Suche, doch leider ohne Erfolg.

Beschuldigte Männer kamen zum Gedenkgottesdienst

Der Mord an Maria K. hatte nach Bekanntwerden der Tat für bundesweites Aufsehen gesorgt, da die beiden Männer sich nicht gescheut hatten, auch am Gedenkgottesdienst für die 18-Jährige teilzunehmen. Zudem soll Marias beste Freundin mit einem der mutmaßlichen Täter liiert gewesen sein.

Von Cornelia Meerkatz/OZ/RND