Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Panorama Mindestens 15 Tote bei Dammbruch in Russland - weitere Vermisste
Nachrichten Panorama Mindestens 15 Tote bei Dammbruch in Russland - weitere Vermisste
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:46 19.10.2019
In der sibirischen Region Krasnojarsk in Russland ist ein Staudamm gebrochen. Quelle: imago images/ITAR-TASS
Anzeige
Schetinkino

Mindestens 15 Menschen sind bei einem Dammbruch in der sibirischen Region Krasnojarsk in Russland ums Leben gekommen. Weitere 13 Personen galten nach dem Zwischenfall in der Nacht zum Samstag als vermisst, teilte der Zivilschutz der Region mit. Die Zahl der Verletzten wurde mit 14 angegeben. Drei davon seien schwer verletzt, berichtete die russische Agentur Ria Nowosti.

300 Helfer sind im Einsatz

Der zu einer Goldmine in der Nähe der Siedlung Schetinkino gehörende Staudamm am Fluss Sejba war in der Nacht aus noch unbekannter Ursache gebrochen. Die Fluten erfassten zwei Wohngebäude der dort beschäftigten Arbeiter. Dort sollen sich rund 80 Menschen aufgehalten haben. Die Behörden untersuchen, ob in der Goldmine alle Sicherheitsvorschriften eingehalten wurden.

Anzeige

Mehr als 300 Helfer waren nach offiziellen Angaben im Einsatz. Die Bewohner in den umliegenden Dörfern wurden in Sicherheit gebracht. Zur Unterstützung der Rettungskräfte wurden am frühen Samstagmorgen Hubschrauber eingesetzt, mit denen auch in den umliegenden Dörfern nach Vermissten gesucht werden sollte.

Mehr zum Thema

Schlamm-Lawine in Brasilien: Zahl der Toten auf 40 gestiegen

RND/dpa