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Panorama Keine Überlebenden nach Brand auf Schiff vor Kalifornien
Nachrichten Panorama Keine Überlebenden nach Brand auf Schiff vor Kalifornien
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22:07 03.09.2019
In diesem abgebrannten Tauchboot "Conception" starben 34 Menschen. Quelle: Santa Barbara County Sheriff's O
Santa Barbara

Ein Tauchausflug ist vor der kalifornischen Küste für Dutzende Bootsinsassen in ein tödliches Inferno gemündet. Vermutlich 34 Menschen seien bei einem Brand des Ausflugsschiffs ums Leben gekommen, teilte die Polizei in Santa Barbara am Dienstag mit. Die Suche nach Überlebenden wurde eingestellt.

Das Ausflugsschiff mit 33 Gästen und sechs Besatzungsmitgliedern befand sich auf einem dreitägigen Tauchabenteuer zum Nationalpark der Channel Islands im Pazifik. In der Nacht zum Montag, an dem der Ausflug enden sollte, fing die "Conception" aus bisher noch ungeklärter Ursache Feuer, als sie in einer Bucht der Insel Santa Cruz ankerte. Das Schiff sank daraufhin.

Fünf Crewmitglieder konnten sich auf ein Schlauchboot retten

Viele Opfer schliefen unter Deck des Ausflugsschiff. Fünf von sechs Crewmitgliedern, die am obersten Deck geschlafen hatten, konnten sich mit einem Sprung auf ein Schlauchboot retten. Bis Dienstag wurden 20 Leichen geborgen, wie die Polizei mitteilte. Zwischen vier und sechs weitere hätten Taucher im Wrack entdeckt, aber nicht nach oben bringen können, weil erst das Schiff stabilisiert werden müsse, sagte Sheriff Bill Brown. Seit dem Unglück sei niemand lebend gefunden worden. Man müsse davon ausgehen, dass alle Vermissten tot seien.

Die fünf Besatzungsmitglieder, die sich auf ein Schlauchboot hatten retten können, paddelten zu einem Boot namens "The Grape Escape", das in der Nähe vor Anker lag. Dessen Besitzer Bob und Shirley Hansen sagten der "New York Times", dass sie gegen 3.30 Uhr durch Klopfgeräusche an der Außenwand aufgewacht seien. Dann hätten sie die verängstigten Crewmitglieder entdeckt. Dem Ehepaar sagten diese demnach, dass sie geflüchtet seien, als das Feuer außer Kontrolle geraten sei.

"Als wir aufsahen, stand das andere Boot total in Flammen, vom Bug bis zum Heck", sagte Hansen der "Times". "Ich konnte das Feuer durch Löcher an der Seite des Bootes schlagen sehen. Da waren immer wieder diese Explosionen. Darauf können Sie sich nicht vorbereiten. Es war schrecklich", sagte Bob Hansen der Zeitung. Zwei Crewmitglieder seien zwar in Richtung der "Conception" zurück, um nach Überlebenden zu suchen. Doch hätten sie niemanden entdeckt. "Das Feuer war zu groß, da war absolut nichts, was wir tun konnten", fügte er hinzu.

Gechartert worden war die 23 Meter lange "Conception" von der Firma Worldwide Diving Adventures", die nach Informationen auf ihrer Webseite schon seit den Siebziger Jahren solche Ausflüge anbietet.

Lesen Sie mehr: Opfer schliefen: Feuer-Inferno auf Tauchboot

RND/AP/kiel

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