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Panorama Busfahrer rettet 22 Kinder vor Flammen in Paradise
Nachrichten Panorama Busfahrer rettet 22 Kinder vor Flammen in Paradise
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19:10 19.11.2018
Die tödlichsten Waldbrände in der Geschichte Kaliforniens wüteten vor allem in Paradise, wo ein Busfahrer 22 Kinder aus den Flammen rettete. Das Bild des „Camp Fire“ in Paradise wurde am 10. November aufgenommen. Quelle: Noah Berger/dpa
Paradise

„Diesen Busfahrer schickte der Himmel“, sagt eine Frau, den Tränen nah. Sie spricht über Kevin McKay, einen 41 Jahre alten Schulbusfahrer im Bezirk Paradise (Kalifornien), der mit seiner Fahrt zum Helden wurde. Wie der US-amerikanische Sender CNN nun berichtete, ereigneten sich die dramatischen Szenen vor gut zehn Tagen, am 8. November, als die verheerenden Brände Paradise erreichten und etliche Menschen schon am frühen Morgen evakuiert werden mussten.

Kevin McKay, der erst seit wenigen Monaten als Schulbusfahrer arbeitet, entscheidet sich an diesem Morgen trotz der drohenden Gefahr für eine Sonderfahrt: Er lenkt seinen Bus durch verlassene Straßen, über ihm ein dunkelrot verhangener Himmel voll von dichtem Rauch. Insgesamt 22 Grundschulkinder und zwei Lehrerinnen pickt er auf seiner Tour auf; mehr als fünf Stunden sollte es dauern, bis alle in Sicherheit sind.

„Es fühlte sich an wie Armageddon“

Zwischenzeitlich wirkt die Situation immer bedrohlicher: Der Himmel draußen schwarz, die Luft im Bus stickig verraucht. „ Es war sehr gruselig. Es fühlte sich an wie Armageddon“, sagt Mary Ludwig, eine der Lehrerinnen, später in einem CNN-Interview. Als einige der Kinder kaum noch Luft bekommen, gibt Busfahrer McKay buchstäblich sein letztes Hemd: Er zieht sein T-Shirt aus und tränkt es mit dem Wasser der einzigen Flasche, die an Bord ist.

Sie habe mehrmals daran gedacht, zu sterben, sagt die 29-jährige Kindergartenlehrerin Abbie Davis im Nachhinein. Dann hätten sie gebetet. Stunden später sind die 22 Grundschulkinder wieder mit ihren Eltern vereint. „Sie haben mich so feste umarmt, dass ich fast umgefallen wäre“, sagt McKay. Der 41-Jährige bleibt bescheiden: Sicherheit sei schließlich eine der Hauptaufgaben eines Busfahrers.

Von RND/jra

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