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Panorama Israelis wollen im Februar Sonde zum Mond schicken
Nachrichten Panorama Israelis wollen im Februar Sonde zum Mond schicken
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19:53 17.12.2018
Eine israelische Sonde soll 2019 auf dem Mond landen: Dieses Foto zeigt denn Aufgang der Erde über dem Horizont des Mondes am 24. Dezember 1968 aus der Sicht der „Apollo 8“ Mission. An Bord von „Apollo 8“ verbrachten drei US-Astronauten vor 50 Jahren erstmals in der Menschheitsgeschichte Weihnachten im All. Quelle: dpa
Jehud

Eine israelische Raumfahrtorganisation hat den Start ihrer geplanten Mondmission auf Februar verschoben. SpaceIL hofft, ihre Raumkapsel werde die erste private sein, die den Mond erreicht. Die Sonde „Bereschit“ werde im Februar nach Florida gebracht und von dort mit einer SpaceX-Rakete in den Weltraum geschossen, kündigten SpaceX und die staatlichen Israel Aerospace Industries am Montag an.

Reise zum Mond wird Monate dauern

Der Start war zunächst für Dezember geplant gewesen. SpaceX habe ihn verschoben, teilte SpaceIL mit. Die Reise zum Mond wird Monate dauern. Bei der Landung soll die Sonde Fotos senden und Daten über den sich ständig verändernden Magnetismus des Mondes sammeln. Diese sind für die Forschung des israelischen Weizmann-Instituts und der US-Raumfahrtbehörde Nasa bestimmt.

Vertreter von SpaceIL präsentierten auch eine Kapsel mit Bildern, Kinderzeichnungen und den Geschichten von Holocaust-Überlebenden, die die Raumkapsel zum Mond bringen soll. Das umgerechnet etwa 84 Millionen Euro teure Projekt wird überwiegend von dem südafrikanisch-israelischen Milliardär Morris Kahn und anderen Spendern finanziert.

Von RND/dpa