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Panorama Illegaler Tierhandel: Rekordfund an Elfenbein in Singapur
Nachrichten Panorama Illegaler Tierhandel: Rekordfund an Elfenbein in Singapur
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22:51 23.07.2019
Im September zerstörten kenianischen Behörden mehr als 100 Tonnen Elfenbein von Elefanten und Nashorn-Horn (Symbolbild). Quelle: Dai Kurokawa/EPA/dpa
Singapur

Die Behörden in Singapur haben Elfenbein und Pangolin-Schuppen im Wert von 48 Millionen US-Dollar (rund 43 Millionen Euro) gefunden. Die Ware, die von 300 Elefanten und 2000 Schuppentieren stammt, wurde auf einem Schiff von der Demokratischen Repubik Kongo nach Vietnam gestoppt. Das teilte National Parks Boards mit.

In einem falsch deklarierten Container, der angeblich Holz transportieren sollte, fanden die Ermittler 8800 Kilogramm Elfenbein in 132 Säcken und 11.900 Kilogramm Schuppen von Pangolinen in 237 Säcken. Die Chinesischen Behörden hatten den Ermittlern in Singapur einen Hinweis gegeben, worauf das Schiff bei der Durchfahrt genauer untersucht wurde.

Seizure of 11.9 tonnes of pangolin scales and 8.8 tonnes of elephant ivory.

Over the weekend, NParks, working with Singapore Customs and the Immigration & Checkpoints Authority, and with cooperation from the General Administration of Customs of the People’s Republic of China, seized 11.9 tonnes of pangolin scales and 8.8 tonnes of elephant ivory. These are believed to have come from close to 2,000 Giant Pangolins and nearly 300 African Elephants. :-( The amount of ivory seized is the largest in Singapore to date. The scales and ivory were found hidden among timber, which was the declared cargo of a shipment on its way to Vietnam from the Democratic Republic of the Congo. The loss of these Giant Pangolins and African Elephants, which are both classified by IUCN as Vulnerable, would have an adverse impact on their native ecosystems. This is why Singapore does not condone illegal trade in CITES-listed species, including their parts and derivatives. We will continue to work with our fellow agencies to play our part in the global effort to tackle the illegal trade in wildlife. We can all help to reduce the demand by not buying wildlife parts and their products. With reduced demand, the illegal wildlife trade would be less lucrative for poachers. You may also alert NParks of any suspected cases of illegal wildlife trade via our feedback form at www.nparks.gov.sg/feedback, or call us at 1800-471-7300. Any information that you provide will be kept strictly confidential.

Gepostet von NParks am Montag, 22. Juli 2019

Pangoline sind die am meisten illegal gehandelten Tiere der Welt

Immer wieder werden in Singapur als Dreh- und Angelkreuz des Handels zwischen Afrika und Asien illegale Wildtiere oder Reste von ihnen gefunden. Das Land gab an, mit diesem Fund seit April diesen Jahres bereits 37,5 Tonnen Pangolin-Schuppen gefunden zu haben. Pangoline sind die am meisten illegal gehandelten Tiere weltweit. Sie sind einfache Beute, da sie klein sind und sich bei Gefahr zusammenrollen. Wilderer können sie dann einfach wegtragen.

Es handelt sich laut der Mitteilung des Boards um die größte jemals gefundene Menge an Elfenbein in Singapur und um eine der drei größten Mengen an Pangolin-Schuppen. Erst im April wurden 14 Tonnen beschlagnahmt, dafür mussten 36.000 Tiere sterben.

Während Elfenbein sowohl für Schmuck als auch in der traditionellen asiatischen Medizin eingesetzt wird, gelten die Schuppen sowohl als Medizin als auch Potenzmittel. Die Behörden wollen die gefundene Ware zerstören. Sowohl Elefanten als auch Schuppentiere sind bedrohte Tierarten. Der Handel mit ihnen ist weltweit verboten.

Von RND/msk

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