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Panorama Gotha: Festgenommener schießt auf Polizisten und verletzt ihn schwer
Nachrichten Panorama Gotha: Festgenommener schießt auf Polizisten und verletzt ihn schwer
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15:12 12.05.2019
Zwischenfall bei einer Festnahme: Ein Mann riss einem Polizisten die Dienstwaffe aus dem Holster und schoss dessen Kollegen nieder. Quelle: Tilo Wallrodt
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Gotha

Bei einem Einsatz in Gotha ist ein Polizist von einem Schuss schwer am Bein verletzt worden. Der Beamte nahm am Freitagabend gemeinsam mit Kollegen einen Mann fest. Dabei riss der Mann die Dienstwaffe eines Polizisten und schoss dem jungen Beamten ins Bein.

Der angeschossene Polizist liegt noch im Krankenhaus

Der Kollege sei inzwischen operiert worden, liege aber noch im Krankenhaus, teilte ein Sprecher der Landeseinsatzzentrale der Polizei am Sonntag mit. Es gehe ihm den Umständen entsprechend gut. Der Festgenommene sei inzwischen in ein Gefängnis gebracht worden.

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Gegen den 37-Jährigen lagen unter anderem wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte mehrere Haftbefehle vor. Deshalb sollte er am Freitagabend auf einem Supermarktparkplatz festgenommen werden. Dagegen habe er sich massiv gewehrt, hieß es bei der Polizei. Dabei sei es ihm gelungen, einem Polizisten die Dienstwaffe aus dem Holster zu reißen. Es kam zu einem Schuss, der einen 28 Jahre alten Kollegen des Polizisten traf.

Gegen den Täter wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet

Auch der 37-Jährige sei möglicherweise verletzt worden, als er sich wehrte, sagte ein Sprecher der Landeseinsatzzentrale am Samstag. Näheres dazu wisse er aber nicht. In einer Polizeimitteilung vom Freitagabend hieß es, dass der Verdächtige zur Untersuchung und Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht werden und dann in ein Gefängnis kommen sollte.

Um die anderen an der Festnahme beteiligten Beamten kümmerte sich ein sogenanntes Kriseninterventionsteam, das etwa bei seelisch besonders belastenden Fällen zum Einsatz kommt. Gegen den 37-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Kriminalpolizei Erfurt und das Landeskriminalamt Thüringen ermitteln zum Tathergang.

Von RND/big

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