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Panorama Gefährlicher Trend: E-Scooter werden absichtlich ins Meer geworfen
Nachrichten Panorama Gefährlicher Trend: E-Scooter werden absichtlich ins Meer geworfen
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23:02 22.07.2019
Ein krimineller Trend breitet sich derzeit in Marseille aus: Unbekannte Täter werfen E-Scooter ins Hafenbecken der Stadt. Quelle: Jens Kalaene/dpa
Hannover

In Sachen E-Scooter gibt es zwei Lager: Der eine liebt die mobilen Roller, der andere kann sich nicht dafür begeistern. Im französischen Marseille, wo die Elektroroller bereits seit einigen Jahren auf den Straßen erlaubt sind, hat sich unter jenen, die sich eher weniger für die Roller begeistern können, ein neuer Trend ausgebreitet: Denn nicht wenige der Roller aus der Stadt landen im Hafenbecken.

Zahlreiche freiwillige Taucher sind am Wochenende auf Tauchstation gegangen und haben diverse Gefährte zurück an die Oberfläche geholt. Der Frust darüber ist groß – nicht nur von den bereitstellenden Unternehmen, deren E-Scooter auf diese Weise mutwillig zerstört werden, sondern auch von Seiten der Umweltschützer. Denn die Akkus der Roller sind hochgiftig und können das Wasser im Becken belasten.

Täter sind meistens Kinder

Medienberichten zufolge hat das Unternehmen „Lime, das die Roller sowohl in Frankreich als auch in Deutschland für Kunden bereitstellt, bereits auf die kriminelle Entwendung der E-Scooter reagiert und dafür gesorgt, dass die Roller nicht mehr direkt am Wasser abgestellt werden können, wenn der Fahrer seine Fahrt beendet. Nichtsdestotrotz: Die Tendenz der ins Wasser geworfenen Fahrzeuge steigt weiter an.

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Der Lime-Verantwortliche Jérôme Poulet erklärte gegenüber der „France Bleu Provence“, die Täter seien oft im Kindesalter“. Die E-Scooter ins Wasser zu werfen, sei ein Spiel, das sie „supercool“ finden würden.

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Von RND/liz

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