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Panorama Frau vor Zug gestoßen: Verdächtiger hatte Kokain im Blut
Nachrichten Panorama Frau vor Zug gestoßen: Verdächtiger hatte Kokain im Blut
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14:53 29.07.2019
Blumen, Kerzen und eine Engelsfigur stehen an Gleis eins am Bahnhof in Voerde. Quelle: Marcel Kusch/dpa
Voerde

Bei dem Tatverdächtigen, der eine Frau in Voerde vor einen einfahrenden Zug gestoßen und getötet haben soll, gibt es Hinweise auf Kokain-Konsum. Es seien bei ihm Abbauprodukte von Kokain im Blut nachgewiesen worden. „Das heißt aber nicht, dass er konkret unter Kokaineinfluss stand“, sagte der Duisburger Staatsanwalt Alexander Bayer am Montag.

Der Nachweis von Kokainmetabolit könne bedeuten, dass er die Droge zum Tatzeitpunkt aktuell konsumiert habe oder aber zu einem zurückliegenden Zeitpunkt, „so dass er nicht mehr unter dem Rausch stand“, sagte Bayer. Konkrete Erkenntnisse müssten weitere Untersuchungen bringen.

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Tatverdächtiger von Voerde war bereits polizeibekannt

Der 28-jährige Tatverdächtige, der wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft sitzt, schweigt nach Polizeiangaben weiterhin zu den Tatvorwürfen. Zeugen hatten geschildert, dass sich der Mann der ihm unbekannten 34-Jährigen von hinten genähert und sie wortlos ins Gleisbett gestoßen habe.

Der in Deutschland geborene Serbe ist nach Polizeiangaben Vater von neun Kindern. Für die Polizei war er auch vorher kein Unbekannter. Er war unter anderem wegen Diebstahls und Körperverletzung zu Geldstrafen verurteilt worden. Das Opfer ist Mutter einer Tochter. Die 34-jährige Frau soll im engsten Familien- und Freundeskreis beigesetzt werden, sagte eine Polizeisprecherin.

Im Hauptbahnhof von Frankfurt am Main wurde ein achtjähriger Junge von einem Mann vor einen einfahrenden Zug gestoßen. Der Junge starb. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Mann soll auch die Mutter des Jungen ins Gleisbett gestoßen haben. Die 40-Jährige habe sich aber retten können. Die Polizei ermittelt wegen eines Tötungsdelikts.

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Von RND/dpa