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Panorama Frankreichs Agrar-Minister besucht Stierkampf - und löst damit Empörung aus
Nachrichten Panorama Frankreichs Agrar-Minister besucht Stierkampf - und löst damit Empörung aus
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19:37 16.08.2019
Umstrittene Tradition: Stierkämpfe werden immer wieder stark kritisiert. (Symbolbild) Quelle: Guillermo Valdes/Europapress/dpa
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Paris

Berichte über den Besuch eines Stierkampfs des Agrarministers haben in Frankreich für Empörung gesorgt. Didier Guillaume, der in seiner Funktion auch für das Tierwohl zuständig ist, und die Ministerin für den territorialen Zusammenhalt, Jacqueline Gourault, besuchten am Mittwoch im südwestfranzösischen Bayonne einen Stierkampf, wie die Regionalzeitung "Sud Ouest" berichtete. Die Zeitung veröffentlichte außerdem ein Foto der beiden, das sie gemeinsam mit dem Bürgermeister der Stadt, Jean-René Etchegaray, während des sogenannten Corrida zeigt.

"Skandalös", schrieb die Brigitte-Bardot-Stiftung, die sich für Tierschutz einsetzt, auf Twitter. Mehrere Politiker und Tierschutzorganisationen kritisierten den Besuch der Minister. Nach Angaben des Senders Franceinfo wollten sich Guillaume und Gourault auf Anfrage nicht zu dem Thema äußern.

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Stierkämpfe in Südfrankreich weit verbreitet

Stierkämpfe sind vor allem in Südfrankreich weit verbreitet. Toreros können in Frankreich in traditionellen Stierkampf-Regionen nicht wegen Tierquälerei zur Rechenschaft gezogen werden.

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RND/dpa