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Panorama Erste schwarzafrikanische Frau besteigt den Mount Everest
Nachrichten Panorama Erste schwarzafrikanische Frau besteigt den Mount Everest
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13:05 28.05.2019
Die Saison am Mount Everest ist kurz, deshalb bilden sich bisweilen Warteschlangen. Quelle: Nimsdai Project Possible/AP/dpa
Kathmandu/Johannesburg

Saray N’kusi Khumalo hat Geschichte geschrieben: Die 47-jährige Südafrikanerin ist die erste Schwarzafrikanerin, die es auf den Gipfel des Mount Everest geschafft hat. In ihrem vierten Anlauf in der vergangenen Woche war sie erfolgreich und überwand den höchsten Berg der Welt.

Dieser Triumph war aber nur ein Anfang: Saray N’kusi Khumalo möchte auch die erste schwarze afrikanische Frau werden, die die Seven Summits, die jeweils höchsten Gipfel eines jeden Kontinents, besteigt. Außerdem möchte sie zum Nordpol und zum Südpol.

Das nächste Ziel sind die „Seven Summits“

Einiges davon hat sie schon erreicht: Sie war auf dem Gipfel des Kilimandscharos in Tansania, auf dem Aconcagua in Argentinien und auf dem Elbrus in Russland, der je nach geografischer Grenzlinie in Konkurrenz zum Mont Blanc als höchster Berg Europas gilt.

Ihre Reise, sagt sie der Thomson Reuters Foundation, sei schwierig gewesen, so habe sie erst Sponsoren finden müssen und dann die Logistik. „Es hat so lange gedauert, bis eine Frau mit meiner Hautfarbe den Gipfel des Everest erreicht hat.“ Die Erfahrung habe ihr die Selbstsicherheit gegeben, dass sie alles schaffen könne, berichtet das Portal „All Africa“. Mit dem eingenommenen Geld, inzwischen 80.000 US-Dollar, will sie Waisenkindern in Südafrika zu mehr Bildung verhelfen.

In Südafrika wird sie als Heldin und Vorbild gefeiert

2014 versuchte die E-Commerce-Direktorin erstmals, den Everest zu erklimmen, als eine Lawine 14 Sherpas tötete und die Saison abgebrochen wurde. 2015 musste sie ihre Tour wegen eines Erdbebens absagen, 2017 erlitt sie 200 Höhenmeter vom Ziel entfernt so starke Erfrierungen, dass sie umkehren musste.

Eine Statistik aus dem Jahr 2015 besagt, dass von den 4093 Bergsteigern, die den Mount Everest bisher bezwungen haben und auf dem Gipfel standen, nur 380 weiblich sind. Als Khumalo am Montag wieder in ihrer Heimat Johannesburg ankam, wurde sie als Heldin und Vorbild von jubelnden Menschenmassen empfangen, mit Flaggen, Luftballons und Geschenken.

Abenteuergeist von Mutter ermutigt

Khumalo berichtet, sie sei von ihrer Mutter ermutigt worden, für ihre Ziele und Träume einzustehen. Ihre Mutter habe ihr den Abenteuergeist weitergegeben und schon als Kind seien sie viel draußen gewesen: wandern und campen, was zu ihrer Leidenschaft, dem Bergsteigen, führte.

So ist auch ihr Motto, niemals aufzugeben. Das nimmt sie nicht nur für sich, sondern auch als Botschaft an andere Menschen, mit. Die Besteigung des Mount Everest ist nicht ungefährlich. Alleine in dieser Saison sind schon elf Menschen ums Leben gekommen. Auch weil der Ansturm so groß ist, dass es zu Warteschlangen am Gipfel kommt.

Den Rekord für den häufigsten geglückten Aufstieg hält übrigens ein Sherpa – er schaffte es bereits 23 Mal nach ganz oben.

Von RND/msk

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