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Panorama Ermittlungen gegen Bademeisterin nach tödlichem Unfall
Nachrichten Panorama Ermittlungen gegen Bademeisterin nach tödlichem Unfall
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12:06 21.04.2009
Archivbild Quelle: Johannes Simon/ddp
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Es gelte zu klären, ob diese „durch bessere Beaufsichtigung, durch früheres Einschreiten“ den Tod des achtjährigen Mädchens hätte verhindern können, sagte ein Sprecher der Ermittlungsbehörde am Dienstag in Aurich. Das Kind hatte am Sonntagnachmittag gemeinsam mit seiner Mutter und zwei jüngeren Geschwistern leblos am Boden des Schwimmerbeckens getrieben. Der siebenjährige Junge und das fünfjährige Mädchen schwebten am Dienstag weiter in Lebensgefahr. Die Mutter war wieder bei Bewusstsein, aber zunächst nicht vernehmungsfähig.

Die 41-Jährige könne sich vorerst an nichts erinnern, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Nach Angaben ihres Mannes, der sie und die Kinder von ihrem Besuch im Hallenbad hatte abholen wollen, konnten die vier nicht schwimmen.

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Zeugen hatten die Leeraner Familie vor dem Unglück im Nichtschwimmerbecken gesehen. Warum sich Mutter und Kinder dann ins Schwimmerbecken begaben, blieb zunächst unklar. Hinweise auf Selbstmordabsichten gebe es nicht, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Es hätten sich allerdings neue Zeugen gemeldet, die möglicherweise die Umstände des Badeunfalls erhellen könnten und die am Dienstag vernommen werden sollten. Im Laufe des Tages sollte auch die Leiche der Achtjährigen obduziert werden, um die genaue Todesursache zu klären.

afp