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Panorama Eltern von Opfern gründen Waffenrechtsinitiative
Nachrichten Panorama Eltern von Opfern gründen Waffenrechtsinitiative
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19:33 08.04.2009
Initiative will Verschärfung des Waffenrechts durchgesetzt.
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„Wir wollen vor allem Eltern dazu bringen, sich wieder mehr um ihre Kinder zu kümmern“, sagte Mitinitiator Hardy Schober am Mittwoch zu „stern.de.“ Seine 16-jährige Tochter war von dem Amokläufer Tim K.erschossen worden. Das Aktionsbündnis ist den Angaben zufolge auch mit einer eigenen Homepage ins Netz gegangen.

„Ich hoffe, dass wir Bundespräsident Horst Köhler für unsere Sache gewinnen können“, sagte Schober. Er und die anderen Eltern kämpfen dafür, dass die Altersgrenze für großkalibrige Waffen auf 21 Jahre heraufgesetzt wird. Das Aktionsbündnis will Benefizfußballspiele mit dem Bundesligisten VfB Stuttgart organisieren, plant Unterschriftenaktionen und sucht den Kontakt zur Politik. Es sei aber aber auch Gegenwind und zu spüren und festzustellen, „wie stark die Lobbys der Schützenvereine und der Waffenbranche sind“, sagte Schober. „Auf deren Seite herrscht überhaupt keine Einsicht, dass sich etwas ändern muss.“

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Vorbild für das „Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden“ ist dem Bericht zufolge eine britische Gruppe, die sich 1996 nach einem Amoklauf in Schottland gegründet hatte. Kurz darauf konnte in Großbritannien eine Verschärfung des Waffenrechts durchgesetzt werden. „Das wünschen wir uns auch für Deutschland“, sagte Schober. „Allerdings brauchen wir dringend finanzielle Unterstützung. Leider haben wir noch keine Spenden bekommen oder Sponsoren gefunden.“

afp