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Panorama Elch "Knutschi" wurde nicht erschossen
Nachrichten Panorama Elch "Knutschi" wurde nicht erschossen
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14:21 06.10.2009
Der auf den Namen "Knutschi" getaufte Elch.
Der auf den Namen "Knutschi" getaufte Elch. Quelle: lni/Archiv
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Es gebe bislang keine Hinweise, dass äußere Gewalteinwirkung den Tod des Tieres verursacht hat, teilte die Universität Gießen am Dienstag mit. Im Institut für Veterinär-Pathologie der Hochschule war der Kadaver am Montag untersucht worden.

Die Obduktion habe keinen Aufschluss über die Todesumstände des Elchs ergeben, sagte Institutsdirektor Manfred Reinacher. Es seien weitere Untersuchungen notwendig, die einige Zeit in Anspruch nähmen. Mit den Ergebnissen dieser Folgeuntersuchungen sei frühestens in ein bis zwei Wochen zu rechnen.

Nach dem Fund des toten Elchs hatte es Spekulationen gegeben, Knutschi könnte von Jägern oder Wilderern erschossen worden sein. Forstleute und Wildbiologen vermuteten hingegen, der Elchbulle sei an den Folgen einer Betäubung gestorben oder habe sich beim Aufwachen aus der Narkose innere Verletzungen zugezogen.

Als sich der Elch auf seiner Wanderung durch mehrere Bundesländer am 28. September der vielbefahrenen Autobahn 7 genähert hatte und ein schwerer Unfall zu befürchtet war, schoss ein Tierarzt eine Betäubungsspritze auf den Elch ab. Knutschi wurde anschließend im Reinhardswald wieder freigelassen.

ddp