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Panorama Elch „Knutschi“ wird in der Pathologie untersucht
Nachrichten Panorama Elch „Knutschi“ wird in der Pathologie untersucht
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14:24 05.10.2009
Der Elch "Knutschi".
Der Elch "Knutschi". Quelle: ddp
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Das Tier hatte vermutlich mehrere Tage tot im Reinhardswald bei Kassel gelegen. Als es gefunden wurde, war es äußerlich unversehrt. Gewehrschüsse, ein Unfall oder ein Angriff des Wolfs, der seit über zwei Jahren in dem Gebiet unterwegs ist, schieden aus.

Wahrscheinlich sei der junge Bulle sehr bald nach seinem Transport in den Rheinhardswald vor einer Woche gestorben, sagte Forstamtsleiter Norbert Teuwsen am Montag. Der Elch sei mit einem hohen Satz aus dem Transportwagen gesprungen und im Wald verschwunden. „Der war sehr unter Stress“, sagte Teuwsen. Das Tier hatte sich gefährlich nahe der Autobahn 7 genähert und war am vergangenen Montag in einer aufwendigen Aktion betäubt, mit einem Sender versehen und in den Reinhardswald gebracht worden.

Der zwei bis drei Jahre alte Elchbulle war wochenlang in Nordhessen und Niedersachsen umhergewandert. Das rund zwei Meter große und 400 Kilogramm schwere Tier war am 14. September bei Sontra im Werra-Meißner-Kreis erstmals auf hessischem Gebiet gesehen worden. Er kam vermutlich aus Osteuropa und war zuvor durch Sachsen und Thüringen gewandert.

lni

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