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Panorama Drei von vier verschütteten Bergleute in Ecuador tot aufgefunden
Nachrichten Panorama Drei von vier verschütteten Bergleute in Ecuador tot aufgefunden
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23:02 16.10.2010
In Ecuador hat es ein Grubenunglück gegeben.
In Ecuador hat es ein Grubenunglück gegeben. Quelle: afp
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Dabei sei die Leiche des 31-jährigen Vorarbeiters Walter Vera gefunden worden. Anschließend gaben die Behörden bekannt, dass zwei weitere Leichen entdeckt worden seien. Über das Schicksal des vierten Arbeiters war weiter nichts bekannt.

Die vier Kumpel waren am Freitagmorgen in 150 Metern Tiefe in der Mine Casa Negra bei Portovelo, rund 400 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Quito, verschüttet worden. Gesteinsbrocken versperrten den Arbeitern, darunter Veras Bruder Angel, den einzigen Ausgang.

In Kolumbien wurde unterdessen die Suche nach zwei Bergleuten eingestellt, die seit vier Tagen in einer Kohlegrube nahe der Stadt Tasco, 200 Kilometer nordöstlich von Bogotá, vermisst wurden. Beim Graben eines dritten Tunnels zur Suche nach den Kumpeln sei eine hohe Gaskonzentration gemessen worden, sagte ein Vertreter des Zivilschutzes. Deshalb und wegen des Risikos weiterer Einstürze werde die Suche unterbrochen. Die Gefahr für die Rettungskräfte sei zu groß. Bei zwei weiteren Grubenunglücken kamen in Kolumbien in vergangenen Tagen insgesamt zwei Bergleute ums Leben. Einer starb nach Regierungsangaben durch eine Gasexplosion, ein anderer durch Steinschlag.

afp