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Panorama CSU-Politiker tritt nach Drogenbeichte zurück
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19:09 09.06.2016
Georg Schlagbauer war lange einer der jüngeren Hoffnungsträger der Münchner CSU. Quelle: dpa
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München

Der Münchener CSU-Stadtrat und Handwerksspitzenfunktionär Georg Schlagbauer trat am Donnerstag überraschend von allen öffentlichen Ämtern zurück. Die Staatsanwaltschaft München I bestätigte, gegen Schlagbauer wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz zu ermitteln. Der CSU-Mann habe dies selbst durch eine Mitteilung ausgelöst. Spiegel Online zufolge soll Schlagbauer Drogen gekauft haben.

Rücktritt aus "dringenden gesundheitlichen Gründen"

Berichte, wonach es um Kokainkonsum gehen soll, wollte die Staatsanwaltschaft zunächst nicht bestätigen. In einer von der Stadt München verbreiteten Erklärung von Schlagbauers Anwalt hieß es, dieser habe sich aus "dringenden gesundheitlichen und familiären Gründen" zum Rücktritt entschlossen.

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Der Münchener Metzgermeister war lange einer der jüngeren Hoffnungsträger der Münchner CSU. Außer CSU-Stadtrat war der 44-Jährige auch Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern, Landesinnungsmeister und stellvertretender Bundesinnungsmeister des Fleischerhandwerks.

Zudem war er als sogenannter Wiesn-Stadtrat für das Oktoberfest zuständig. Für die CSU ist dies der zweite Skandal binnen zwei Tagen. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass gegen den CSU-Landtagsabgeordneten Michael Brückner wegen des Verdachts ermittelt wird, gegen Geld Sex mit einer Jugendlichen gehabt zu haben. Auch Brückner, der außer Landtagsabgeordneter Bauern-Funktionär war, gab alle Ämter auf.

dpa/RND/abr

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09.06.2016
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