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Panorama Briten warten auf „Baby Sussex“ – und Meghan und Harry brechen mit einer Tradition
Nachrichten Panorama Briten warten auf „Baby Sussex“ – und Meghan und Harry brechen mit einer Tradition
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21:00 03.04.2019
Bald ist es so weit: Herzogin Meghan und Prinz Harry erwarten ihr erstes Kind – und mit ihnen ist ganz Großbritannien in freudiger Erwartung von „Baby Sussex“. Quelle: Foto: dpa
London

Der genaue Geburtstermin wurde nie bekannt gegeben, doch Rechnungen zufolge könnte es in diesem Monat so weit sein: „Baby Sussex“ könnte auf die Welt kommen. So wird das Kind genannt, das Herzogin Meghan und Prinz Harry erwarten. Auch zahlreiche Fans fiebern der Geburt des ersten Kindes des royalen Paares entgegen – und nutzen die Wartezeit für Spekulationen.

Denn den Briten stellen sich Fragen über Fragen: Wird es ein Mädchen oder ein Junge? Wie wird das Kind heißen? Wo wird es geboren? Wo steht es in der Thronfolge? Viele Antworten gibt es noch nicht, Gerüchte natürlich umso mehr.

Meghan und Harry brechen mit jahrzehntelanger Tradition

Wahrscheinlich ist jedoch, dass Meghan und Harry, die die Schwangerschaft im Oktober bekannt gaben, mit einer jahrzehntelangen Tradition brechen werden: Wie die britische Zeitung „The Sun“ berichtet, will Meghan ihr Kind nicht im Lindo Wing des Londoner St Mary’s Hospital zur Welt bringen – dem Krankenhaus, in dem schon Prinzessin Diana Prinz William und Harry gebar und in dem auch Herzogin Kate ihre drei Kinder bekam.

Prinz William und Herzogin Kate präsentierten ihre drei Kinder auf den Treppen vor Lindo Wing des Londoner St Mary’s Hospital. Quelle: Kirsty Wigglesworth/AP
Schon Prinzessin Diana und Prinz Charles zeigten ihre Söhne Prinz William und Harry dem neugierigen Volk auf den Treppen vor dem Lindo Wing – und setzten damit eine Tradition. Quelle: John Redman/AP

Es gehörte seit den 1970er-Jahren zur Tradition, dass die frisch geborenen Royals von ihren Eltern auf der Treppe vor dem Krankenhaus präsentiert wurden. Auffällig dabei: Die Mütter sahen immer perfekt gestylt aus und strahlten in die Kameras, die Anstrengung der Geburt war ihnen nicht anzusehen. Ein Punkt, der auch immer wieder in der Kritik stand.

Kein Foto auf der Treppe vor dem Lindo Wing des St Mary’s Hospital

Meghan und Harry werden vermutlich nicht von dieser Treppe mit „Baby Sussex“ Journalisten und Neugierigen entgegentreten. Das Paar soll sich der „Sun“ zufolge für ein Krankenhaus entschieden haben, das näher an Schloss Windsor liegt. Ein Grund für die Entscheidung, nicht der Tradition zu folgen, soll auch gewesen sein, dass das royale Paar die Geburt so privat wie möglich gestalten wolle – schließlich wird das Kind in der Thronfolge eher weiter hinten stehen. Dem aktuellen Stand zufolge wäre es nach der Geburt auf Platz sieben, hinter seinem Vater Prinz Harry. Ganz oben steht Prinz Charles. Es folgt sein Sohn Prinz William und dann dessen und Kates Kinder George, Charlotte und Louis.

Mögliche Namen und das Geschlecht von „Baby Sussex“ haben die Royals übrigens bisher gut unter Verschluss gehalten. Also wird schon mal über Zukünftiges spekuliert – wie die Taufpaten. Da sind prominente Namen im Rennen: So ist Meghan gut mit Tennisspielerin Serena Williams befreundet, die beiden sollen sich 2010 beim Super Bowl kennengelernt haben und sind seitdem in Kontakt geblieben. Williams war auch bei Meghans und Harrys Hochzeit, ebenso bei Meghans umstrittener Babyparty.

Wer werden die Taufpaten von Meghans und Harrys Kind?

Auch andere Royals kommen als mögliche Paten infrage: Prinzessin Eugenie, die ebenfalls vergangenes Jahr geheiratet hat, ist nicht nur Harrys Cousine, sondern auch eine enge Freundin des Prinzen. Ebenfalls spekuliert wird über Designerin Misha Nonoo, eine von Meghans besten Freundinnen.

Neben den Taufpaten ist auch die Erziehung des noch Ungeborenen bereits Thema bei den Briten. Noch nicht mal auf der Welt, wird schon über einen Klavierlehrer für das Kind diskutiert. Dabei ist von keinem Geringeren als Superstar Elton John die Rede, wie die „Sun“ berichtet. Der Zeitung zufolge soll Meghan gesagt haben, der Musiker wäre der perfekte Klavierlehrer für ihr Kind. Der 72-Jährige war auch bei der Hochzeit von Meghan und Harry zu Gast und spielte vier Lieder für das Paar.

Gerüchte um die Erziehung von „Baby Sussex“

Zwischenzeitig waren Gerüchte aufgekommen, dass Meghan ihr Kind genderneutral aufziehen wolle. Dazu sagte ein Experte dem britischen „Express“: „Ich glaube, es geht mehr darum, mit royalen Stereotypen zu brechen, nicht mit Gender-Stereotypen. Dem Kind zu erlauben, sich auszuleben und keinen Titel zu haben.“ Ein Anfang könnte die Geburt an einem anderen Ort als bei den bisherigen Thronfolgern sein.

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Von Hannah Scheiwe/RND

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