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Panorama BMW-Mitarbeiter errichten Hitler-Altar und grüßen mit „Sieg Heil“
Nachrichten Panorama BMW-Mitarbeiter errichten Hitler-Altar und grüßen mit „Sieg Heil“
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12:20 20.11.2018
BMW-Mitarbeiter im bayrischen Ergolding sorgen mit fremdenfeindlichen Aktionen für negative Schlagzeilen. Quelle: dpa
Landshut

Der Autohersteller BMW muss sich derzeit gegen Vorwürfe der Fremdenfeindlichkeit wehren. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, soll ein Mitarbeiter am 20. April, dem Geburtstag von Adolf Hitler, vor seinem Spind im Werk Landshut ein Bild des Diktators aufgestellt und eine Kerze angezündet haben – zum wiederholten Male.

Mitarbeiter grüßt Kollegen mit „Sieg Heil“

Ein anderer Mitarbeiter habe im Juli seine Kollegen in der Fertigungshalle mit den Worten „Sieg Heil“ begrüßt, beide Vorfälle bestätigte BMW gegenüber der „Landauer Neuen Presse“. „Das hat sich so zugetragen. In beiden Fällen haben wir aber schnell, konsequent und mit aller Härte, die das Arbeitsrecht hergibt, reagiert“, so Werksprecher Bernd Eckstein.

Fristlose Kündigung für Hitler-Altar

Der Mitarbeiter mit dem Hitler-Altar vor seinem Spind sei fristlos gekündigt worden, er musste noch am selben Tag das Werk verlassen. Sein Kollege erhielt zwei Abmahnungen: eine wegen des Hitlergrußes, eine, weil er alkoholisiert am Arbeitsplatz erschienen war. Er soll weiter bei BMW beschäftigt sein.

„Wir haben in Landshut rund 4300 Mitarbeiter“, so Eckstein zur „Landauer Neuen Presse“. Da könne es leider auch zu solchen Vorfällen kommen. „Ein Nazi-Problem haben wir jedenfalls definitiv nicht.“

Von RND/mat

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