Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Panorama 39 Wale in Neuseeland gestrandet
Nachrichten Panorama 39 Wale in Neuseeland gestrandet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:25 06.01.2014
Quelle: dpa/Symbolbild
Anzeige
Wellington

In Neuseeland sind 39 Grindwale so unglücklich gestrandet, dass sie keine Überlebenschance hatten. Zwölf verendeten innerhalb weniger Stunden, die anderen wurden eingeschläfert, wie die Behörde für Naturschutz am Montag mitteilte. Die Tiere waren in der Nacht zum Montag bei einer ungewöhnlich hohen Flut besonders weit auf den Strand von Golden Bay an der Nordküste der Südinsel gespült worden.

Nachdem das Flutwasser abgelaufen war, war der Weg zum Meer zu weit. Spaziergänger hatten die Behörde alarmiert, als sie die Tiere am Sonntag im seichten Wasser sahen. Man habe nichts tun können, um sie vom Strand fernzuhalten, teilte der Golden-Bay-Manager der Behörde, John Mason, mit. Am Montag lagen die Tiere praktisch auf dem Trockenen. "Es wäre schwierig, diese großen Tiere in genügend tiefes Wasser zu bugsieren, damit sie aufs offene Meer hinaus schwimmen können", sagte Mason. "Statt das Leiden der Tiere zu verlängern, haben wir beschlossen, sie einzuschläfern."

Wale können zwar an Land atmen und lange überleben. Wenn sie aber länger unter der heißen Sonne liegen, überhitzen ihre Organe. Warum Wale stranden, ist bis heute nicht klar. Eine Theorie ist, dass gesunde Tiere einem verletzten Tier folgen, das seine Orientierung verloren hat. Tierschützer argwöhnen, dass die Tiere durch zu viele Geräusche im Meer, etwa durch Bohraktivitäten und militärischen Sonar-Einsatz, die Orientierung verlieren.

dpa

06.01.2014
Panorama Lagerhalle in Hildesheim fängt Feuer - Brand verursacht 100.000 Euro Schaden
06.01.2014
Panorama Aussichten am Dreikönigstag - Kein Winter in Sicht
06.01.2014