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Panorama 20-Jähriger filmt, wie er einen Hundewelpen quält – jetzt bekommt er Morddrohungen
Nachrichten Panorama 20-Jähriger filmt, wie er einen Hundewelpen quält – jetzt bekommt er Morddrohungen
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18:24 04.03.2019
„Buddy" wurde von einem 20-Jährigen gequält - der daraufhin nicht nur angezeigt wurde, sondern bekam auch Morddrohungen. Quelle: Facebook/Hunde-Such-Hilfe Österreich
Wien

Mit einem besonderen Fall hatte die Polizei Wien in der Nacht von Freitag auf Samstag zu tun: Sie musste einen Welpen retten, der von einem 20-Jährigen gequält wurde.

Auf die Fährte des Tierquälers war die Polizei durch die Hundebesitzerin (18) selbst gekommen – sie hatte ihren kleinen Vierbeiner namens Buddy zum Aufpassen an einen Bekannten gegeben. Doch statt sich liebevoll um den Hund mit dem weißen, lockigen Fell zu kümmern, misshandelte der das Tier.

Der 20-Jährige habe der Hundebesitzerin drei Videos geschickt, in denen zu sehen ist, wie er den Malteserrüden quält, wie die Polizei Wien auf Facebook mitteilte. Es soll zu sehen sein, wie der Mann den Hund würgt, gegen eine Wand schleudert und seinen Kopf in eine Kloschüssel steckt. Daraufhin ging die Besitzerin zur Polizei, um Anzeige zu erstatten. Die Polizei rückte aus, um den kleinen Welpen zu retten. Außerdem wurden die Videoaufnahmen sichergestellt und der 20-Jährige angezeigt – er gestand die Taten.

Aus aktuellem Anlass in Bezug auf das Video, in welchem ein Hund misshandelt wird: Wir bedanken uns für alle Hinweise, der Täter ist bekannt und der Hund wurde gerettet.

Gepostet von Polizei Wien am Sonntag, 3. März 2019

20-Jähriger quält Welpen – Videos sorgen im Internet für Morddrohungen

Gleichzeitig kursierten die Quäl-Videos aber auch im Internet und sorgten dafür, dass der 20-jährige Tierquäler nun selbst zum Opfer wurde – er erhielt Morddrohungen, die jetzt auch von der Polizei verfolgt werden, wie diese mitteilte. Fußballfans hatten den jungen Mann erkannt. Deshalb sicherten Beamte auch den Wohnort des 20-Jährigen, weil im Internet nicht nur die Videos veröffentlicht wurden, sondern auch die Adresse des mittlerweile Angezeigten.

Die Polizei wies noch mal ausdrücklich darauf hin, „dass auch das Internet kein rechtsfreier Raum ist“. Drohungen und Aufforderungen zu Gewalttaten seien auch hier strafbar.

Happy End für Hund Buddy

Bei all dem Drama hat die Geschichte aber auch ein kleines Happy End: Buddy, der nach den Quälereien nicht zu seiner Besitzerin (18) zurück konnte, hat ein neues Zuhause gefunden, wie die Hunde-Such-Hilfe Österreich auf ihrem Facebook-Account mitteilte: „Wir haben knapp 100(!) Anfragen für Buddy bekommen! Wir haben uns für eine sehr liebe Dame entschieden, die vor fünf Wochen ihren Mann verloren hat und all ihre Liebe dem misshandelten Zwerg geben kann“, heißt es dort.

Von RND/hsc

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