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Netzwelt Fünf Menschen, die 2019 die Tech-Welt prägen werden
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20:25 30.12.2018
Die EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager greift hart gegen US-Branchenriesen durch. Quelle: dpa
Berlin

Eine Auswahl von Personen, die im Jahr 2019 im Rampenlicht in der Tech-Industrie stehen dürften:

Mark Zuckerberg: Der erfolgsverwöhnte Facebook-Gründer musste sich 2018 immer wieder entschuldigen: Für den Datenskandal um Cambridge Analytica, für das Versagen im Kampf gegen Propaganda und Missbrauch, für Schmutzkampagnen gegen Kritiker. 2019 muss er es schaffen, das weltgrößte Online-Netzwerk wieder in ruhigeres Fahrwasser zu bringen. Denn inzwischen leidet nach den Krisen auch das Geschäft und in Europa wandern die Nutzer ab. Und in der Politik werden Rufe nach einer Abspaltung von Diensten wie Instagram und Whatsapp lauter.

Jeff Bezos: Kursgewinne der Amazon-Aktie haben den 54-jährigen Gründer des weltgrößten Online-Händlers zum reichsten Menschen der Welt gemacht. Zum Jahresende schätzt der Finanzdienst Bloomberg sein Vermögen auf 139 Milliarden Dollar. Der Titel lenkt stärker das Augenmerk auf die Arbeitsbedingungen bei Amazon – aber auch darauf, was Bezos aus seinem Vermögen macht. Im September kündigt er an, zwei Milliarden Dollar für Kindergärten und den Kampf gegen Obdachlosigkeit zu spenden.

John Krafcik: Der 57-Jährige spielt eine Vorreiterrolle in der Autoindustrie. Unter seiner Führung startet die Google-Schwesterfirma Waymo den weltweit ersten kommerziellen Robotertaxi-Service. In einem Vorort der Stadt Phoenix in Arizona können Einwohner weiße Minivans bestellen, die zunächst in einem eingeschränkten Gebiet unterwegs sind. Waymo experimentiert auch mit Roboterwagen, die ganz ohne Sicherheitsfahrer am Steuer auskommen sollen. Mit einem Erfolg könnte Waymo den Anspruch auf die Führung im autonomen Fahren untermauern und andere Entwickler sowie die Autohersteller unter Druck bringen.

Margrethe Vestager: Die EU-Wettbewerbskommissarin ist eine wichtige Figur in der Tech-Industrie, weil sie hart gegen US-Branchenriesen durchgreift. 2019 wird sie die Auswirkungen ihrer Entscheidungen auf den Prüfstand stellen müssen. Nachdem sie Google zur Änderung des Geschäftsmodells beim dominierenden Smartphone-System Android zwang, sollen künftig Gerätehersteller für Apps des Internet-Konzerns bezahlen. Und Google-Konkurrenten beschweren sich bereits über die Umsetzung einer Entscheidung von 2017, die zu mehr Konkurrenz bei Produktwerbung führen sollte.

Sundar Pichai: Auf dem 46-jährigen Google-Chef lastet eine immer größere Verantwortung. Er muss den Internet-Konzern durch heftigen politischen Gegenwind steuern, während sich Google-Mitgründer Larry Page an der Spitze der Dachgesellschaft Alphabet weitgehend aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen hat. Von Pichais Weichenstellungen zu Themen wie künstliche Intelligenz, Datenschutz und Hass im Netz hängt die Zukunft von Google ab – in vieler Hinsicht auch, in welche Richtung es mit dem Web weitergeht.

Von RND/dpa

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