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Medien Game of Thrones – Die Stars der Serie sind überall
Nachrichten Medien Game of Thrones – Die Stars der Serie sind überall
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14:58 19.05.2019
Es gibt ein Leben nach „Game of Thrones“: Richard Madden (r.) spielt ab nächster Woche (30. Mai) im Kinofilm John Reid, den Manager des Poppfaus Elton John. Die Szene zeigt ihn mit Hauptdarsteller Taron Egerton und Bryce Dallas Howard. In „Game of Thrones“ war es bis zur “Roten Hochzeit“ von Staffel 3 Robb Stark, der hoffnungsvolle Erbe von Winterfell. Quelle: David Appleby
Hannover

Ser Barristan Selmy war der edelste aller Ritter von Westeros. unbestechlich, stolz und voller Kraft, gesegnet mit der Weisheit und Würde des Alters. Vom grausamen König Joffrey Baratheon sagte er sich los und verbündete sich in Essos mit dessen Gegenspielerin Daenerys Targaryen, der Khaleesi. In deren Diensten fand er bei einem Anschlag der „Söhne der Harpyie“, einer maskierten Terroristengruppe, den Tod. Das war in der fünften Folge der fünften Staffel von „Game of Thrones“ und Ser Barristan wurde fortan schmerzlich vermisst.

Game of Thrones – Auch Lady Catelyn fand früh ihr Seriengrab

Zwei Staffeln früher schon fand Lady Catelyn Stark den Tod bei der berüchtigten Roten Hochzeit auf der „Zwillinge“ genannten Burg des hundsgemeinen Walder Frey. Und wir Fans waren darob so schockiert wie in der ersten Staffel, als völlig unerwartet ihr Ehemann Nedd unters Henkersbeil geriet.

GoT, Staffel 8, Folge 6:
Das verrät der Teaser

Auch Catelyn, die Mutter von Robb, Sansa, Arya und Rickon Stark, Ziehmutter des Bastards Jon Schnee und der Geisel Theon Graufreud, blieb unvergessen bis heute. (In den Romanen von George R. R. Martin bekam sie – auf sehr gruselige Weise – eine zweite Chance).

Game of Thrones – Es ist ein Fest, seinen Lieblingen zu begegnen

Beim Wiedersehen mit beiden sind Ser Barristan und Lady Stark miteinander verheiratet. Nur heißen sie in der derzeit bei Netflix steambaren Miniserie „Rebellion“ (2016) anders. Als Edward Butler ist der Schauspieler Ian McElhinney im Irland des Aufstandsjahres 1916 ein starrsinniges Mitglied der britischen Besatzungsmacht, verheiratet mit seiner toleranten irischen Gattin Dolly (Catelyn-Stark-Darstellerin Michelle Fairley).

Zunächst ist es ungewohnt, die vertrauten Gesichter ohne Schwerter und Dolche zu sehen, ohne Ritterrüstungen und mittelalterliche Gewänder. Kein Schattenwolf in der Nähe, auch keine Drachen? Unfassbar!

Und doch ist es ein Freudenfestchen für den „GoT“-Fan, seinen Lieblingen anderswo zu begegnen– ob man nun Alfie Allen (Dauerverlierer, Folteropfer und am Ende Nachtkönigaustrickser Theon Graufreud) in der Weltkriegsserie „Close to the Enemy“ (2016) trifft oder Iwan Rheon (Theons Folterknecht Ramsay Bolton) in der schrillen Superheldenserie „Misfits“ (2009). Das Beste: solche „GoT“-Treffen feiert man derzeit ständig, jedenfalls wenn man zu den Junkies des bewegten Bilds zählt.

Game of Thrones – Was Jon und Daenerys sonst so spielten

Der Brite Kit Harington etwa, als lange geheimnisumwitterter Bastard Jon Schnee wohl die romantischste „Projektionsfläche“ von „GoT“, war zuletzt bei RTL Crime in der Miniserie „Gunpowder“ als Robert Catesby zu sehen - ein katholischer Terrorist, der zu Beginn des 17. Jahrhunderts das englische Parlament samt König in die Luft sprengen wollte (und der zu Haringtons Familienstammbaum zählt).

Wissenschaftler ist sich sicher:
Sie gewinnt das Game of Thrones

Auch der Brutalowestern „Brimstone“ warb auf dem Plakat mit Haringtons Konterfei – allerdings war unser liebster Jon/Thronanwärter Aegon dort leider nur in gefühlt dreieinhalb der 148 Minuten im Bild.

Emilia Clarke, in „GoT“ die silberblonde Daeerys, „Mutter der Drachen“, frischgebackene „Königin der Asche“ und darob in der finalen Episode von Jon/Aegon wohl endgültig als böse Tante (statt als liebreizende Geliebte) gehandelt, war zuletzt im Kinofilm „Solo“ (2018) als Qi’Ra unterwegs, die erste große Liebe des Millennium-Falken-Piloten Han Solo. Diese „Star Wars Story“ wird – mangels Kassenerfolg – wohl eher nicht trilogisch zu Ende erzählt werden.

Game of Thrones – Die Qualität der Nebenwerke reicht von „oje“ bis „wow!“

Auch als Sarah Connor, Mutter des Rebellenführers John Connor blieb es mit „Terminator Genisys“ (2015) bei nur einem Leinwandauftritt Clarkes. Lena Headey, in „GoT“ bis vorige Montagnacht Clarkes große Gegenspielerin Königin Cersei, spielte dieselbe Rolle immerhin in zwei Staffeln der Sci-Fi-Serie „Terminator: The Sarah Connor Chronicles“ (2008).

Die Qualität der Nebenwerke reicht von „wow!“ bis „oje!“ Richard Madden (alias Robb Stark) ging nach seinem vorzeitigen Ausscheiden in der dritten „GoT“-Staffel zunächst unter die Goldgräber („Klondike“, 2014), dann unter die Renaissancefürsten („Die Medici“, 2016).

Kaffeebecher und eine Hand zuviel:
Fehler in Game of Thrones

Zuletzt glänzte Madden mit dezenter Schwarzenegger-Optik in der superspannenden Thrillerserie „Bodyguard“ (2018) und ab nächstem Donnerstag (23. Mai) ist er in dem in Cannes präsentierten Biopic „Rocketman“ als Manager des Pop-Paradiesvogels Elton John zu sehen.

Game of ThronesNatalie Dormers fürstlicher Serienreinfall

Natalie Dormer, die als nette, ehrgeizige Margaery Tyrell in „GoT“ Gattin gleich dreier Könige wurde, hatte sich mit der Serie „The Tudors“ (2007) als englische Königin Anne Boleyn bereits in einer Royalsrolle erproben können. Die Mysteryserie „Picnic at Hanging Rock“ (2018) mit ihr dagegen war zuletzt ein fürstlicher Reinfall. Ganz große Gänsehaut wurde versprochen, dann war der Gruselfaktor knapp über dem der „Teletubbies“.

Als „Aquaman“ machte der Hüne Jason Momoa (in „GoT“ der wasserscheue Dothraki-Reiterfürst Khal Drogo) zuletzt im Kino von sich reden. Seine Karriere begann bereits 1999 mit den Hawaii-Staffeln der Rettungsschwimmer-Serie „Baywatch“. Ähnlich grimmig wie in seiner „GoT“-Rolle trat er zuletzt als Halbblut Declan Harp in der Trappersaga „Frontier“ (2016) in Erscheinung.

Game of Thrones – Auch große Stars zog es nach Westeros

Charlie Chaplins Enkelin Oona (in „GoT“ die besonders tragisch endende Krankenschwester Talisa) spielt eine der tragenden Rollen in der grottenfinsteren History-Mistery-Serie „Taboo” (2017).

Und irgendwie ist es kaum möglich, Charles Dance zu entgehen. Der 72-Jährige, der in „GoT“ als Feldherr und Machtstratege Tywin Lennister zuweilen shakespearianische Größe (und Gemeinheit) zeigte, war in zahllosen Film- und Fernsehproduktionen mit von der Partie – zuletzt seit 1. März neben Kate Beckinsale in der Thrillerserie „The Widow“.

Dance ist nicht der einzige „alte Hase“. Es wirkten von Anfang bis Ende etablierte Stars bei „GoT“ mit. Sean Bean, fantasyerfahren als Recke Boromir aus Peter JacksonsHerr der Ringe“-Filmen, war der gerechte, früh gerichtete Nedd Stark, Wächter des Nordens, Jonathan Pryce („Brazil“) der ziemlich penetrante Sektenführer Hoher Spatz.

Der große Ingmar-Bergman-Mime Max von Sydow spielte das mystische Wesen Dreiäugiger Rabe, der Nordire Ciarán Hinds (Cäsar in derSerie „Rom“) war Manke Rayder, vom Freien Volk gewählter König-jenseits-der-Mauer und Jim Broadbent („Harry Potter“- und „Bridget Jones“-Filme) war zuletzt in Staffel 7 Erzmaester Ebrose, der wankelmütige Chef der Zitadelle.

Game of ThronesEmma Peel feierte Comeback als spitzzüngige Oma

Einen Kurzauftritt hatte Pop-Superstar Ed Sheeran als ungewohnt netter Lennister-Soldat. Und ein beeindruckendes Comeback absolvierte Diana Rigg als spitzzüngige Lady Olenna Tyrell. Wer der alten sprachgewandte Dame hinterhertrauert, die in der siebten Staffel unter Jaime Lennisters Augen einen Giftkelch leeren musste, möge sich eine Folge von „Mit Schirm, Charme und Melone“ ansehen.

In der Agentenserie aus den Swinging Sixties war Rigg als ledergewandete Emma Peel (M-Appeal für Men-Appeal – das war lange vor #MeToo) der Gipfel der TV-Sexiness. Und auch Karate-Emma war bekannt für ihre süffisanten Sprüche.

Game of Thrones – Die Macher legten Wert auf Charakterköpfe

Die Serienmacher Benioff und Weiss haben immer Charakterköpfe gewählt, sind nie in Versuchung gewesen, den „GoT“-Bildschirm wie bei zahllosen US-Serien mit Laufstegschönheiten für ein Teeniepublikum zu besetzen. „Game of Thrones“ ist eine Serie, in der Schauspielkunst ebenso sehr zählt wie die Kunst des Geschichtenerzählens, des Schreibens nachhallender Dialogzeilen. Ein Glücksfall. Darstellerische Ausfälle gibt es in den Legionen der Figuren entsprechend kaum.

Und so ließe sich die Liste sehenswerter Auftritte des „GoT“-Cast endlos fortsetzen: Peter Dinklage (Tyrion Lennister) überzeugte im Oscar-gekürten Drama „Three Billboards Outside Ebbing, Misouri“ (2017), Maisie Williams (Arya Stark) im Teenagerdrama „Rendezvous mit dem Leben“ (2016). Sophie Turner (Sansa Stark) spielt ab 6. Juni die Titelrolle im neuen „X-Men“-Film „Dark Phoenix.“ Mal sehen.

Game of Thrones – König-Joffrey-Darsteller Jack Gleeson hat sich vom Schauspiel verabschiedet

Nur Jack Gleeson ist verschwunden. Der heute 26-jährige Schauspieler aus dem irischen Cork, der den sadistischen Satansbraten König Joffrey so sagenhaft diabolisch spielte, dass ihm schnell der Hass der „GoT“-Fangemeinde entgegenschlug (während er von allen Kollegen am Set als einer der nettesten Zeitgenossen überhaupt bezeichnet wurde), ward seit seiner Ermordung in Staffel vier nicht mehr gesehen – weder auf der Leinwand noch auf dem Bildschirm.

Er zog sich mit einigem Unbehagen über seinen Starstatus zugunsten einer akademischen Karriere zurück und verfolgte auch die Handlung der Serie nicht weiter. „Ich habe keine Ahnung, was da gerade passiert“, sagte er der Entertainment-Website „Vulture“, kurz bevor in der letzten „Game of Thrones“-Staffel das große Ringen um Westeros begann. „Vielleicht sollte ich reinschauen“, kokettierte Gleeson, „Wie ich höre, soll es gut sein“.

Von Matthias Halbig/RND

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