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Medien & TV Merkel stellt sich LeFloid
Nachrichten Medien & TV Merkel stellt sich LeFloid
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09:07 07.07.2015
Foto: Florian Mundt (genannt LeFloid) spricht auf der Internetkonferenz Republica in Berlin (Bild von 2014).
Der Youtuber Tobias Mundt alias LeFloid trifft am Freitag Bundeskanzlerin Angela Merkel und bittet die Netzgemeinde um Vorschläge für Fragen. Quelle: dpa
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Berlin

Florian Mundt (27) trifft Angela Merkel. "Wir werden am Freitag ein bisschen schnacken", kündigte Mundt am Montagabend in seinem Videokanal "LeNews" an. Jeder könne dafür Fragen einreichen. Eine Vorgabe dafür machte Mundt nicht. "Ihr könnt jede x-beliebige Frage stellen, die Euch im tiefsten Herzen interessiert." Er werde davon ein paar aussuchen. Das wird er auch müssen.

Schon in den ersten Stunden nach seiner Ankündigung meldeten sich viele Internetnutzer zu Wort. "Wieso werden die USA wegen der NSA Abhörungen nicht bestraft? Aber Rusland sofort als schlechteste dargestellt?", fragt Twitter-Nutzer ZauberZwiebel. "Finden Sie die Überwachung in der BRD schlimmer als in der DDR?", will Asiokope wissen. Und Paulluma fragt: "Warum genau dürfen Menschen, die sich lieben, nicht heiraten, weil die Bundeskanzlerin ein komisches Bauchgefühl hat?"

Zweifel an Merkels Kompetenzen

Einige zweifeln allerdings am Nutzen des Interviews. "Versteht die überhaupt Neuländisch?", fragt Strelok – eine Anspielung auf eine Aussage von Merkel im Juni 2013. "Das Internet ist für uns alle Neuland", hatte Merkel damals gesagt, nachdem Edward Snowden sein Wissen über die Arbeit des US-Geheimdienstes NSA veröffentlicht hatte.

Florian Mundt kommentiert seit Jahren Woche für Woche das Weltgeschehen. In seinen Videos geht es auch um politische Themen, am Montag zum Beispiel um den Machtkampf in der AfD. Seine Videos werden von Hunderttausenden angeklickt. Mundt wird deshalb als "Claus Kleber" der Jugendlichen bezeichnet, seine "LeNews" gelten als "Tagesschau" der Youtube-Generation. 2014 gewann er den Online Grimme Award.

Anfang des Jahres hatte sich Barack Obama von drei Youtubern jeweils zehn Minuten lang interviewen lassen. Es ging dabei um den Lobbyismus und die Krankenversicherung, aber auch um Mobinng im Internet.

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