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Medien & TV Vorgehen der Regierung gegen Film-Piraterie gefordert
Nachrichten Medien & TV Vorgehen der Regierung gegen Film-Piraterie gefordert
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09:17 18.04.2009
Archivbild Quelle: Henning Kaiser/ddp
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„Entweder sagt die Regierung, die Tauschbörsen werden gesperrt, oder dass jeder Nutzer abgemahnt wird“, sagte Hans-Peter Lackhoff, geschäftsführender Vorstand des Interessenverbandes des Video- und Medienfachhandels in Deutschland (IVD), der „Leipziger Volkszeitung“ laut Vorabbericht. Wer in einem Kaufhaus stehle, werde auch bestraft.

Lackhoff kritisierte, zu viele Politiker verstünden das Internet als große Errungenschaft und sähen in einer Begrenzung eine Zensur. „Irgendwann wird man einsehen müssen, dass auch das Internet Spielregeln braucht“, sagte Lackhoff. Nach Angaben des IVD sind etwa 80 Prozent der deutschen Videotheken Mitglied des Berufsverbandes.

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Die Zahl der Videotheken ist nach IVD-Angaben 2008 weiter gesunken: von 4173 auf 3508. Der Umsatz gehe seit zehn Jahren zurück, sagte Lackhoff und fügte hinzu: „Unser größtes Problem ist die Piraterie.“ Online-Videotheken oder Video-on-demand über Apple iTunes spielten hingegen kaum eine Rolle.

ddp