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Medien & TV Vera Int-Veen über ihren Youtube-Kanal: „Vielleicht werde ich Deutschlands älteste Influencerin“
Nachrichten Medien & TV Vera Int-Veen über ihren Youtube-Kanal: „Vielleicht werde ich Deutschlands älteste Influencerin“
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06:00 22.07.2019
Jetzt auch bei Youtube: Vera Int-Veen lässt den Zuschauer auf der Videoplattform an ihrem Leben teilhaben. Quelle: picture alliance
Berlin

Kinder-Fernsehen, Mittagstalk, Singles verkuppeln: Seit mehr als 25 Jahren ist Vera Int-Veen aus dem deutschen Fernsehen nicht mehr wegzudenken. Nun hat die 51-jährige „Schwiegertochter gesucht“-Moderatorin ein neues Terrain für sich entdeckt: Youtube.

Zu Youtube kam Vera Int-Veen „wie die Jungfrau zum Kinde“

Vor kurzem gründete sie den Kanal „Veras Welt“ und lässt ihre bislang gut 4000 Abonnenten an ihrem gemeinsamen Leben mit Ehefrau Christiane teilhaben.

Doch warum macht die Moderatorin, die aktuell wieder neue Folgen „Schwiegertochter gesucht“ für Sat.1 dreht, das überhaupt? „Es steckte kein großer Plan dahinter, meine Frau und ich sind wie die Jungfrau zum Kinde dazu gekommen“, sagt Int-Veen dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Ich hab meine Instagramfreunde mal gefragt, wofür sie Youtube nutzen. Und dann hab ich angefangen zu recherchieren – und fand es total spannend. Als mir aufgefallen ist, dass es wenig für die Ü50-Zielgruppe gibt, dachte ich: genau das ist es.“

Seit vier Jahren verheiratet – und keiner hat’s gemerkt

Inhaltlich sei der Kanal nicht festgelegt – sie wolle sich weder auf Kochen, Gartenarbeit oder Gespräche fixieren: „Wir sind ein Gemischtwarenladen.“

Kurz nach Start ihres Kanals musste sie eine traurige Nachricht mit ihren Fans teilen: Hündin Emma, die im ersten Video noch vorgestellt wurde, starb im Alter von 15 Jahren. Ihr Kanal wird künftig erstmal ohne tierische Unterstützung auskommen müssen, da ist sich Int-Veen sehr sicher: „Emmi hat uns über 15 Jahre begleitet und ich kann nicht in ein paar Wochen mein Herz an ein neues Tier verschenken. Ich brauche jetzt erstmal etwas Abstand, wir müssen unser Leben ohne Emmi erstmal neu organisieren.“

Erst vor wenigen Wochen zeigte Int-Veen das erste Mal öffentlich ihre Ehefrau, erzählte in einem Interview mit „RTL“ sogar, dass das Paar bereits seit fast vier Jahren verheiratet sei. „Wir haben uns immer einen Spaß daraus gemacht, dass bei vielen Events meine Frau neben mir stand und mich nie jemand gefragt hat, wer sie eigentlich ist“, erzählt Int-Veen dem RND. „Und dann kam einfach der Punkt, an dem wir gesagt haben: das ist jetzt nicht mehr lustig, wir machen das nun einfach mal öffentlich.“

Int-Veen würde gern mal das „aktuelle Sportstudio“ moderieren

Auf dem Weg zur Influencerin sieht sich Int-Veen aber nicht. Oder zumindest noch nicht: „Wenn man sich den YouTube-Kanal Veras Welt anguckt, sind wir von den Millionen-Klicks ja noch weit entfernt. Die Zahlen wachsen ähnlich wie bei Instagram: langsam, aber stetig“, sagt sie. „Vielleicht bin ich irgendwann mal die älteste Influencerin Deutschlands. Aber ob ich in meinem Alter mit Youtube noch Geld verdienen kann – ich glaube nicht.“

Auch wenn viel Spaß dabei ist, will Int-Veen natürlich mit ihrem neuen Projekt ernst genommen werden. „Blöd finde ich, wenn Leute sagen, dass die neuen Medien nur was für junge Leute sind. Das möchte ich aufbrechen. Ich glaub es gibt viele 70-Jährige, die im Kopf jünger sind als 30-Jährige.“

Abseits von Youtube giibt es für Int-Veen noch eine Sendung, die sie gern mal moderieren würde:„Das ,aktuelle Sportstudio‘ ist eine der schönsten Sendungen, die wir im deutschen Fernsehen haben. Das mal zu moderieren wäre ein Traum. Sport ist meine Leidenschaft.“

Talkshowangebote kommen alle anderthalb Jahre

Und was wäre, wenn man ihr nochmal eine Talkshow anbieten würde? „Es ist ja nicht so, dass man mich das noch nicht gefragt hätte. Diese Angebote kommen alle anderthalb Jahre wieder. Bis jetzt war es immer so, dass ich gesagt habe: wir können das nicht so machen wie wir es in den 90er-Jahren gemacht haben, das Fernsehverhalten hat sich weiterentwickelt. Wenn ein Konzept stimmig wäre, würde ich aber bestimmt nochmal zusagen.“

Von Lena Obschinsky/RND

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