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Medien & TV Stefanie Hertel nach „The Masked Singer“-Aus: „Ich bin erleichtert, dass mit der Lügerei Schluss ist“
Nachrichten Medien & TV Stefanie Hertel nach „The Masked Singer“-Aus: „Ich bin erleichtert, dass mit der Lügerei Schluss ist“
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13:20 26.07.2019
Als Panther sang Schlagerstar Stefanie Hertel auch mal Songs von AC/DC. Trotzdem haben nicht genügend Zuschauer für sie angerufen – beim Halbfinale war für die Sängerin Schluss. Quelle: Henning Kaiser/dpa
Köln

Für manche war es vorhersehbar, für andere eine absolute Überraschung. Schlagermusik-Star Stefanie Hertel war der Panther im transparenten Lederkostüm. Das steht nun nach dem Halbfinale und der fünften Folge der ProSieben-Rateshow „The Masked Singer“ fest. Definitiv aber überraschte die Sängerin mit ihrer Musikauswahl und ihrer Vielfältigkeit – zum Beispiel bei ihrer Performance von „Highway To Hell“ von AC/DC. Im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) spricht die Sängerin darüber, warum sie in den sozialen Medien ein wenig flunkerte, wie sie ihren 40. Geburtstag in der Show feierte und was die Verwandlung in den Panther für sie bedeutet.

Erst einmal herzlichen Glückwunsch nachträglich zum 40. Geburtstag – war das am Donnerstag beim Halbfinale von „The Masked Singer“ Ihr schönster oder Ihr einsamster Geburtstag?

Danke! Der Tag gestern zählt auf jeden Fall zu einem der spannendsten und damit schönsten Geburtstage, die ich bisher erlebt habe. Auch wenn es in der Vergangenheit bestimmt ruhigere Geburtstage gab, die ich im Kreise meiner Liebsten verbringen konnte. Aber einsam war ich definitiv nicht. Ich wurde den ganzen Tag ganz süß verwöhnt, zum Beispiel mit Ballons im Auto. Meine Garderobe war auch total liebevoll dekoriert.

Als Sie die Maske am Ende der Show abgenommen haben, sahen Sie sehr erleichtert aus…

Erleichtert? Vielleicht ein bisschen. Da war natürlich auch Enttäuschung. Ich hab immer gehofft, dass ich es ins Finale schaffe. Andererseits war es auch einfach toll, bei der Show dabei zu sein, in so einen Charakter wie den Panther zu schlüpfen. Aber ich bin auf jeden Fall erleichtert, dass jetzt mit der Lügerei Schluss ist.

Heute beginnen schon die Proben für das Musi Open Air. Seid ihr dabei? Am Samstag im MDR und ORF oder live in der Musi-Arena in St. Oswald/Bad Kleinkirchheim: „Wenn die Musi spielt”.

Gepostet von Stefanie Hertel am Donnerstag, 25. Juli 2019

Sie haben am Donnerstag noch gepostet, dass Sie sich zu Proben in Österreich befinden. Wen mussten Sie noch anflunkern?

Natürlich habe ich versucht, die Leute in die Irre zu führen. Aber der Post war eigentlich gar nicht gelogen. Ich habe nur unter einem Bild von mir in der Natur geschrieben, dass die Proben in Bad Kleinkirchheim beginnen. Aber ich musste zum Beispiel auch mein Team anlügen – und ihnen eine Ausrede auftischen, warum ich erst am Freitag zu den Proben kommen kann.

Mehr zum Thema: The Masked Singer: Alle Indizien, warum Stefanie Hertel der Panther ist

Waren Ihr Mann und Ihre Tochter eingeweiht?

Ja, da habe ich auch ausdrücklich um Erlaubnis gebeten. Ich kann Menschen, die mir nahestehen, nicht anlügen. Wenn man immer wieder irgendwo hinfährt und nicht richtig sagt, wohin, da kommen ja auch Verdächtigungen auf. Mein Mann ist alles andere als eifersüchtig, aber ich wollte das von Anfang an vermeiden.

Und Ihre Eltern?

Meinem Vater habe ich es nicht verraten, er wusste es aber trotzdem. Er kennt seine Tochter. Er kennt meine Stimme. Er hat mich ganz lieb unterstützt und meinte: „Ich weiß, Du bist der Panther, aber Du darfst es mir nicht sagen. Mach dein Ding.“ Das war total gut. Denn er ist jetzt auch bei den Proben in Österreich und hätte sich gewundert, warum ich meinen Geburtstag nicht dort mit ihm verbringe. Das hätte mir leidgetan.

Wie haben Sie sich als Volksmusik-Star in diesem Panther-Kostüm gefühlt?

Ich war total befreit. Es war toll, so eine Rolle zu spielen und sich von einer anderen Seite zu zeigen.

Sie haben auch von AC/DC „Highway To Hell“ gesungen – warum haben Sie diesen Song ausgewählt?

Ich wollte einfach mehr Facetten von mir zeigen, mit Vorurteilen aufräumen. Mit dem Panther-Kostüm können es die Zuschauer auch besser annehmen. Wenn ich mich als Stefanie Hertel auf die Bühne gestellt und AC/DC gesungen hätte, würden sich manche fragen, ob ich jetzt einen Knall habe. Als Panther aber haben mir alle zugehört – ohne Vorbehalte.

Tauschen Sie Ihr Dirndl bei Auftritten jetzt bald gegen ein Panther-Kostüm aus?

Ich trage sowieso nicht so viel Dirndl. Das macht nur zehn Prozent meiner Kostüme aus. Wobei ich einen Jumpsuit habe, der an den Panther erinnert. Vielleicht sollte ich den mal wieder rausholen.

Am Donnerstag war der bisher heißeste Tag des Jahres – wie haben Sie es im Studio unter Scheinwerfern, Kostüm und Maske ausgehalten?

Es war unglaublich heiß. Das war mega-anstrengend. Beim Singen von „Memory“ bin ich echt an meine Grenzen gekommen.

Sie sind eine professionelle Sängerin – inwieweit hat sich der Auftritt bei „The Masked Singer“ von Ihren normalen Konzerten unterschieden?

Da war erst einmal die Maske, unter der man viel schwerer atmen konnte. Ich stand auch plötzlich in einem ganz krassen Wettbewerb mit den anderen Charakteren. Und ich habe ganz andere Songs gesungen.

Die Show ging bis spät in den Abend hinein – konnten Sie danach noch ein bisschen Geburtstag feiern?

Nicht wirklich, ich war aber auch viel zu müde. Erst einmal gab es noch Interviews, dann mussten wir die Sachen zusammenpacken, ich bin in meine Unterkunft gefahren und dann einfach ins Bett gefallen. Da war ich auch alleine, also wäre ohnehin niemand zum Feiern da gewesen.

Von Geraldine Oetken/RND

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