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Medien & TV Kerner will keine "Plauderei"
Nachrichten Medien & TV Kerner will keine "Plauderei"
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17:50 12.10.2009
Johannes B. Kerner
„Plauderei ist nicht das, was wir vorhaben": Das neue Magazin soll eine Mischung aus Talk, Service, aktuellen Beiträgen und Studio-Aktionen werden. Quelle: ddp
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„Plauderei ist nicht das, was wir vorhaben“, versprach Kerner bei der Präsentation seiner neuen Sendung am Montag in Hamburg. Das am 2. November startende Magazin werde eine Mischung aus Talk, Service, aktuellen Beiträgen und Studio-Aktionen.

Kerner kündigte mehr magazinähnliche Beiträge und Schalten an. Studiogäste werde es weiterhin geben, allerdings nicht mehr so viele Prominente wie im ZDF. Auch Politiker könnten als Gäste eingeladen werden. Inhaltlichen Grenzen gebe es nicht. Die Fernsehfigur Kerner werde sich nicht verändern, sagte der Moderator.

Da das neue Magazin nur einmal wöchentlich ausgestrahlt werde, könne er sich künftig stärker mit den einzelnen Sendungen auseinandersetzen, sagte Kerner. Pro Ausgabe seien etwa vier bis sechs Themen geplant. Darüber hinaus sei eine stärkere Einbindung der Zuschauer im Studio vorgesehen. Kerner hoffte, dass montagabends mehr Menschen erreicht werden können. Sat.1-Chefredakteurin Tanja Deuerling sagte, das Magazin solle das journalistische Flagschiff des Senders werden.

„Kerner“ läuft ab 2. November immer montags von 21.15 bis 23 Uhr. Damit kehrt Kerner nach zwölf Jahren zu Sat.1 zurück, wo er 1992 die Leitung der Sportsendung „ran“ übernommen hatte und bereits von 1996 bis 1997 die tägliche Talkshow „Kerner“ moderierte. Ende 1997 war Kerner zum ZDF gewechselt. Nun wird er neben dem neuen Format „Kerner“ auch bei „ran“ die Live-Übertragungen der UEFA Champions League moderieren.

ddp