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Medien & TV „Jurassic World“-Regisseur Bayona übernimmt Regie bei Tolkien-Serie „Herr der Ringe“
Nachrichten Medien & TV „Jurassic World“-Regisseur Bayona übernimmt Regie bei Tolkien-Serie „Herr der Ringe“
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13:57 04.07.2019
Tolkien-Fan: Juan Antonio Bayona führt bei den ersten Episoden von „Der Herr der Ringe“ Regie. Quelle: picture alliance / Geisler-Fotop
Los Angeles

Der Regisseur steht fest. Der spanische Filmemacher Juan Antonio Bayona wird die Regie bei Amazon Primes „Herr der Ringe“-Serie übernehmen – zumindest die der ersten beiden Episoden. Der 44-Jährige hat bereits Erfahrung mit fantastischen Stoffen, von ihm stammen Filme wie „Das Waisenhaus“ (2007) und „Sieben Minuten nach Mitternacht“ (2016).

Bayonas Meisterwerke des fantastischen Kinos

In „Das Waisenhaus“ erzählte Bayona die Geschichte eines verschwundenen Jungen. Die Mutter des kleinen Simon glaubt erst an eine Entführung, dann aber scheinen Geister verlorener Kinder den Jungen in eine Zwischenwelt gezogen zu haben. Der bitterböse Clou, das wahnhafte Schluss-Szenario des Films, erinnerte an Jack Claytons „Schloss des Schreckens“.

In „Sieben Minuten Nach Mitternacht“ legte Bayona mit den Mitteln des Horror- und Fantasygenres und mit wunderbaren Trickfilmsequenzen die unbedingte Klarheit im Innenleben eines verzweifelten und verwirrten Kindes offen, das sich nicht mit dem Sterben seiner Mutter abfinden kann.

Bayonas Saurier unterscheiden zwischen Gut und Böse

Zuletzt inszenierte Bayona den Saurier-Blockbuster „Jurassic World: Das gefallene Königreich“ (2018). Die Urzeitmonster waren dabei fast genauso nett wie das Baumungeheuer aus „Sieben Minuten nach Mitternacht“. Sie fraßen am Ende immer die Richtigen – Schurken und deren Schergen schmecken eben schön verdorben.

Zuletzt inszenierte Bayona den Saurier-Blockbuster „Jurassic World: Das gefallene Königreich“ (2018). Bei der Branchenwebsite „Deadline“ äußerte er Begeisterung für das Werk von J. R. R. Tolkien: „Als ein lebenslanger Fan ist es eine Ehre und eine Freude, zu diesem fantastischen Team zu stoßen. Ich kann es kaum erwarten, das weltweite Publikum nach Mittelerde mitzunehmen, um dort mit einer bisher noch nicht gesehenen Story die Wunder des Zweiten Zeitalters zu entdecken.“

Von Matthias Halbig/RND

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