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Medien & TV Dschungelcamp, Tag 15: Endstation Schwingerclub – Finale ohne Heuler
Nachrichten Medien & TV Dschungelcamp, Tag 15: Endstation Schwingerclub – Finale ohne Heuler
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23:59 25.01.2019
Bastian landet bei der Prüfung mehr oder weniger sanft im Wasser – und fliegt am Ende aus dem Camp. Quelle: TV Now
Hannover

Die Verschwörungstheorie um den mutmaßlichen Hackerangriff auf den deutschen Sender im australischen Dschungel war schnell zusammengesponnen. Die Moderatoren hätten sich einen Jux erlaubt, feixen die Bewohner am Tag nach der Technikpanne, durch die erstmals in der Dschungelgeschichte am Donnerstag niemand das Camp hatte verlassen müssen. „Die haben die „Surfer“-Gebühren nicht gezahlt, glaubt Bastian.

Alles nur gespielt, das habe man ja in ihren Gesichtern gesehen, meint Evelyn, die aber noch eine komplexere Theorie parat hat: Es könnte auch ein Erdmännchen oder sonstiges „gefährliches australisches Tier“ gewesen sein, das die Kabel zerfressen hat. Zuhause in Düsseldorf, wo die 30-Jährige nach eigenen Angaben noch ihr Kinderzimmer bewohnt, habe auch schon mal ein Hamster die Telefonleitungen durchgenagt, „da konnte meine Mutter auch nicht telefonieren“.

Plitsch, Platsch: In der Dschungelprüfung wurde es nass. Und danach gab es Ärger und Tränen.

Evelyn wird mindestens Dschungel-Prinzessin

Wie sich später herausstellte, hatte ihre Mutter allerdings doch genügend Empfang gehabt – für Evelyn reichte die Zahl der Anrufer. Sie steht im Finale der 13. Dschungelstaffel und wird mindestens Prinzessin. Gehen mussten andere. Als erstes Currywurst-Chris, der nicht nur seinen Haaransatzfärber schmerzlich vermisst, sondern auch die Teamleistungen in der Dschungelprüfung. Jedenfalls je nach Zahl der Kameras, die gerade um ihn herum sind.

Dass die Dschungelgang zusammen nur zwei von sechs Sternen im „Schwingerclub“ geholt haben, findet er „richtig scheiße“, jedenfalls sagt er das in die Kamera, „für die Dramaturgie“. Doch sein Pseudo-Hass zündet nicht, die Luft ist raus, die Camper sind ganz harmonietrunken und in geeinter Hoffnung aufs Finale. Diagnose: Gute-Laune-Peter-Überdosis.

Sandra landet im Tal der Tränen

Aber dann war da noch Sandras Leiden auf den letzten Drücker. Einen Tag vor Schluss landet auch die starke Sportlerin ganz unerwartet im Tal der Tränen. Genauer gesagt im Dschungeltelefon, wo sie – mit bereits feuchten Augen – sitzt und nachdenkt. Über etwas sehr Persönliches. „Ich hab das noch nie erzählt“, schluchzt Sandra. „Und ich weiß nicht, ob ich das jetzt machen soll.“

Wo aber, Sie ahnen es, würde man so etwas sehr Persönliches besser erzählen als zur Primetime auf RTL, kurz vor dem Finale der Sendung? Das dämmert dann auch Sandra und sie wiederholt, was sie Bald-Papa Felix (und Bastian und den übrigen Millionen Zuhörern zu Hause) schon vorher zuflüsterte: Sie sei jetzt 44 Jahre alt und kinderlos – nur weil ihr Ex das so wollte.

Bastians Krokodilstränen

2015 habe sie eine Fehlgeburt gehabt, „für ihn war das eher ein Freudentag“, erzählt Sandra. Aber um Felix, der ihr Sohn sein könnte, nicht die Stimmung zu vermiesen, fügt sie noch schnell hinzu, wie schön es sei, dass er sich so auf sein Baby freut. GZSZ hätte die Szene schöner nicht verfilmen können. Denkt sich auch Bastian und erzählt gleich noch einmal seine eigene Geschichte eines verlorenen Babys – ebenfalls unter Krokodilstränen. Genutzt hat das alles niemandem. Sowohl Sandra als auch Bastian flogen raus. Aus Mitleid hat noch niemand gewonnen.

„Der Dschungelkönig muss ,real‘ sein“, sagt Felix. Seinem mit Bastian eruierten Ausschlussverfahren zufolge ist das: Evelyn nicht, weil sie nur für die Kamera da ist und mit allen befreundet sein will. Peter nicht, weil er 60 Jahre Bühnenerfahrung hat und auch im Dschungel nichts anderes für ihn ist. Ein GZSZ-Schauspieler, ein Schlagersänger und ein Realitysternchen – nun sind alle drei im Finale. Ganz in echt.

Lesen Sie hier: So lief Tag 14 im RTL-Dschungelcamp

Alle Infos zu „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!im Special bei RTL.de

Von Julia Rathcke/RND

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