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Medien & TV „Game of Thrones“: Darum sind die Fans jetzt auf Jon Snow sauer
Nachrichten Medien & TV „Game of Thrones“: Darum sind die Fans jetzt auf Jon Snow sauer
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16:42 09.05.2019
Jon Snow hat bei der großen Schlacht einiges abbekommen. Aber sein Schattenwolf Geist, den er bekommen hat, als der noch ein Welpe war, auch. Quelle: HBO/Helen Sloan
Winterfell

Da geht er einfach an ihm vorbei – einfach so. An diesem riesigen, felligen, treuen Schattenwolf. Die gesamte Burg ist in der vierten Folge von „Game of Thrones“ nach der großen, dunklen Schlacht – Achtung Spoiler – in Aufbruchstimmung, denn es gilt, die Goldene Kompanie von Königin Cersei im Süden zu schlagen.

Nach dem großen Gelage in der Burg packt Jon Snow (Kit Harington) seine sieben Sachen für den nächsten Kampf und den beschwerlichen Weg nach Westeros. Gerade erst hat er seine Schwestern überstimmt und beschlossen, ohne größere Verschnaufpause für die vom Krieg gezeichneten Soldaten direkt in die nächste Schlacht zu marschieren. Eins – oder jemanden – nimmt er nicht mit: seinen Schattenwolf Geist.

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Game of Thrones“-Fans empören sich über Jon Snows herzlose Geste

Der ist in der großen Schlacht mutig mit dem Dothraki gegen die Armee der Untoten als erste Instanz vorgeprescht. Es machte schon den Eindruck, dass er von den Untoten zerrissen wurde. Doch Geist kehrte zurück. Blutverschmiert, mit einem abgerissenen Ohr, schwer verwundet. Und was macht Jon Snow? Völlig verknallt in Daenerys hat er vielleicht den Verstand verloren.

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Denn er schickt Geist mit den Wildlingen und Tormund Riesentod zurück ins Land nördlich der Mauer. Seiner Meinung nach gehört der domestizierte Schattenwolf wieder in die Natur. Und was meint Geist? Der winselt. Doch Jon Snow geht nicht zu ihm, streichelt ihn zum Abschied nicht einmal, er geht einfach an ihm vorbei. In den sozialen Medien äußern die Fans den Unmut.

Game of Thrones“-Regisseur David Nutter erklärt das Verhalten

Doch was steckt dahinter? Regisseur David Nutter äußerte sich nun in einem Interview mit der „HuffPost“: „Da die Schattenwölfe CGI-Geschöpfe sind, wollten wir es so einfach wie möglich halten. Ich denke, dass die Szene dadurch noch mehr emotionales Gewicht bekommt. (…) Es war ein sehr starker Moment.“

Gab es also praktische Gründe für den unterkühlten Abschied? Um einen Schattenwolf zu erstellen, werden laut Joe Bauer, der für die Spezialeffekte der Serie verantwortlich ist, müssen echte Wölfe gefilmt und dann vergrößert werden. „Und die verhalten sich nunmal nur in einer bestimmten Art und Weise“, so Bauer gegenüber der Huffpost. Und David Nutter fand die Geste auch überhaupt nicht herzlos. Er glaubt, dass die Geschichte so ein größeres emotionales Gewicht bekommen hat. Trotzdem: einen winselnden, kriegsgezeichneten, handzahmen Schattenwolf verabschiedet man nicht ohne Krauler.

Von Geraldine Oetken / RND

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