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Medien & TV „7 Töchter“-Teilnehmerin Elena Carrière: „Mir ist egal, was andere über mich denken“
Nachrichten Medien & TV „7 Töchter“-Teilnehmerin Elena Carrière: „Mir ist egal, was andere über mich denken“
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07:00 22.07.2019
Ist die Meinung anderer egal: Elena Carrière, die Tochter von Schauspieler Mathieu Carrière. Quelle: TVNOW / Marina Rosa Weigl
Köln

In der Kinder-Promiwelt gehe es nicht immer glamourös zu: Das verrät Model und Schauspielerin Elena Carrière vor der dritten Folge der Personality-Doku „7 Töchter“ (20.15 Uhr, Vox) dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Die Tochter des Schauspielers Mathieu Carrière lebte nach der Trennung ihrer Eltern in Italien. Erst 2015 kehrte sie zurück nach Hamburg, ihrer Geburtsstadt. Über ihren Vater sagt sie in der Vox-Sendung: „Die Mehrheit der Leute in Deutschland sehen Mathieu als polarisierenden Schauspieler, der mal ganz oben war, als er in Paris mit Brigitte Bardot oder Romy Schneider gedreht hat – und dann – aus welchen Gründen auch immer – ins Dschungelcamp gegangen ist.“

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Elena Carrière über ihre Teilnahme bei „Germany’s Next Topmodel – und Missgunst

Wie die Öffentlichkeit einen beobachtet und bewertet, dass erfuhr auch Elena, als sie 2016 bei der CastingshowGermany’s Next Topmodel“ teilnahm, und zweite wurde. Im Netz und von einigen Medien wurde sie für den Modeljob als zu dick bezeichnet. Nach der Show nahm sie ab – und erntete wieder Kritik. Sie sei kein Vorbild für Jugendliche, hieß es da unter anderem. Magersucht wurde ihr unterstellt. Erfolg habe sie nur wegen ihres Namens. Dem RND sagt Elena: „Natürlich gab es Leute, die sich zum Beispiel meinen Erfolg bei Topmodel durch meinen Nachnamen erklärten und mich dadurch weniger ernst nahmen, aber wie man im Nachhinein gut beobachten konnte, hatte dies eher mit Missgunst oder den eigenen Unsicherheiten zu tun.“

Elena mit ihrem Vater Mathieu Carrière in Hamburg. Quelle: TV Now

Ihrem Vater sei es immer egal gewesen, was andere Menschen über ihn denken, sagt Elena in der Sendung. Diese Einstellung habe sie von ihm adaptiert. Mathieu, wie sie ihren Vater nennt, bezeichnet sie als ihren „Vorbildkumpel“ – erzählen könne sie ihm alles. Eine ungewöhnliche Vater-Tochter-Beziehung, nennt sie das Ganze denn auch. Und er findet: „Ich lerne wahrscheinlich mehr von ihr als sie von mir.“ Ihre Familie sei chaotisch, loyal, liebevoll, hilfsbereit und ziemlich verrückt, sagt sie dem RND. Und: „Meine Eltern haben mir alle wichtigen Werte mitgegeben, die ich bis heute mit mir trage und dafür bin ich ihnen für immer dankbar!“

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Das sagt Elena Carrière über die Trennung ihrer Eltern

Fehler machen alle Menschen – „gerade in emotionalen Situation.“ Die Trennung ihrer Eltern habe sie aber nicht überrascht. Für sie sei aber schon relativ früh klar gewesen, dass ihre Eltern nicht zusammen passen würden. Sie trennten sich als Elena vier Jahre alt war. Mathieu musste damals erfahren, dass unverheiratete Väter in Deutschland überhaupt keine Rechte haben. Er hatte kein Besuchsrecht, durfte seine Tochter nur am Wochenende sehen. Er musste sogar für zehn Tage ins Gefängnis, weil er ein Ordnungsgeld nicht zahlen wollte. Elenas Mutter hatte ihn verklagt, nachdem ein Bild von ihm und ihrer Tochter in einer Zeitung auftauchte. Danach kämpfte er für seine Rechte. Schlagzeilen folgten, über die Elena heute mit einer Mischung aus Ehrfurcht, Stolz und Betroffenheit sprechen kann. Mathieu ließ sich 2006 in Berlin medienwirksam an ein Kreuz binden und schrie seinen Schmerz raus.

„Das Leben geht seinen Weg“, sagt Elena dem RND. Wünsche habe sie denn auch nicht. „Buddha sagte schon, dass dies die höchste Kunst sei und ich wünsche mir – wenn ich mir doch etwas wünschen müsste – diese dauerhaft zu verkörpern.“ Man solle sich doch einfach mal mit dem zufrieden geben, was man habe.

Von RND/Amina Linke

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