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Medien & TV „7 Töchter“-Moderatorin: „Ich bin Opernball und Arschgeweih in einem“
Nachrichten Medien & TV „7 Töchter“-Moderatorin: „Ich bin Opernball und Arschgeweih in einem“
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11:52 08.07.2019
Moderiert „7 Töchter“: Die Rechtsanwältin und Autorin Laura Karasek. Quelle: Henning Kaiser/dpa
Köln

Sie ist derzeit medial in aller Munde: Laura Karasek startete jüngst ihre eigene Talkshow „Zart am Limit“ auf ZDFneo. In dem neuen Vox-Format „7 Töchter“ tritt sie ab diesem Dienstag um 20.15 Uhr nicht nur als Moderatorin, sondern auch als „Tochter von...“ auf. Ihr Vater ist der verstorbene Literaturkritiker Hellmuth Karasek. Mit anderen Töchtern prominenter Eltern – wie etwa Cheyenne Ochsenknecht oder Lilith Becker – spricht die Mutter von Zwillingen in drei Folgen über das Promikind-Dasein. Dem RedaktionsNetzwerk Deutschland verrät sie schon vorab, wie ihre Kindheit mit einem berühmten Vater war.

Frau Karasek, Sie sind in der neuen Vox-Doku „7 Töchter“ die Gastgeberin. Was hat Sie an dem Format gereizt?

Das Thema Familie! Die Frage danach, wie wir geworden sind, was wir sind. Wer hat uns geprägt? Was war schön in der Kindheit, was bereut man. Wie viel gibt man preis? Das Kindsein hört ja gewisserweise nie auf. Jede Frau ist eine Tochter.

Was nehmen Sie aus deiner Kindheit mit einem berühmten Vater mit?

Zuhause spielten Kultur und Bildung eine große Rolle. Man hat immer lautstark diskutiert. Und natürlich war es cool, wenn mein Vater mich als Teenager zum Filmpreis oder Bambi mitgenommen hat – aber nur, weil ich Take That oder die Backstreet Boys treffen konnte.

Begreift man die Prominenz seiner Eltern als Kind überhaupt?

Nein, und man findet sie auch als Kind überhaupt nicht so cool. Als ich 14 Jahre alt war, holte mich mein Vater mal zusammen mit Thomas Gottschalk an der Tanzschuldisko ab – das sorgte natürlich für Aufsehen. Aber mein Vater war mir eigentlich nie peinlich. Ich musste mich nie schämen – er war nicht mit Saufeskapaden oder Sonstigem in der Boulevard-Presse. Trotzdem ist es schade, wenn man immer auf dieses Kindsein reduziert wird. Aber ich liebe meinen Vater und ich war gern sein Kind.

Wie würden Sie Ihre Familie beschreiben?

Laut. Lebhaft. Liebenswert. Bei uns wird alles gesagt und gezeigt. Wir sind nicht gut im Verstecken.

Was hat Sie in Ihrem Leben bisher am meisten geprägt?

Alles. Es ist ein Zusammenspiel. Familie, Freunde, Kindheit, Einschläge, Abgründe, Niederlagen, Siege – das alles macht was mit einem. Der erste Liebeskummer ist wichtig. Und die erste Zuneigung auch.

Was geben Sie an Ihre Kinder weiter?

Ich mache bei meinen Kindern alles aus dem Gefühl heraus.

Sie sind die Tochter von Hellmuth Karasek, Rechtsanwältin, Moderatorin und Kolumnistin – wer ist Laura Karasek privat?

Jeder Mensch hat verschiedene Versionen von sich: eine nachdenkliche und eine Rampensau. Ich mag Toleranz und Humor. Selbstironie. Man sollte andere so sein lassen, wie sie sind. Ich bin Opernball und Arschgeweih in einem! Ich liebe Rilke und Chopin – aber ich liebe auch HipHop und Vodka.

Von RND/Amina Linke

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