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Kultur „Im Freien“ und mehr Buchtipps
Nachrichten Kultur „Im Freien“ und mehr Buchtipps
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20:30 21.04.2019
Quelle: David Ebener/dpa
Hannover

Annie Ernaux: Der Platz. Der Vater der Autorin ist gestorben. Nüchtern erzählt die Französin von diesem Mann, der sich vom Tagelöhner zum Kneipenbesitzer hochgearbeitet hat. Und sie reflektiert, was es bedeutet, wenn man sein Milieu, seinen sozialen Platz verlässt. Sonja Finck hat diesen Meilenstein des autobiografischen Erzählens neu übersetzt.

Annie Ernaux: Der Platz Quelle: Verlag

Björn Kern: Im Freien. Fernweh? Nein, Kern packt das Nahweh. In der Nähe – davon ist der Autor überzeugt – kann es spannender sein als in Patagonien oder den Rocky Mountains. Außerdem ist die CO2-Bilanz für diejenigen, die den heimischen Wald erkunden, um einiges besser als die der Globetrotter. Ein kluges Buch, das ohne Besserwisserei auskommt.

Björn Kern: Im Freien Quelle: Verlag

J. Courtney Sullivan: Aller Anfang. Celia, Bree, April und Sally treffen in einem College in Neuengland aufeinander. Auf den ersten Blick haben sie wenig gemeinsam, auf den zweiten kaum mehr. Temperament- und liebevoll erzählt Sullivan („Sommer in Maine“) von der Freundschaft der vier und wie die jungen Frauen darum ringen, das für sie richtige Leben zu finden. Ein toller Unterhaltungsroman mit Tiefgang.

J. Courtney Sullivan: Aller Anfang Quelle: Verlag

Von Martina Sulner

Musik als Trauerarbeit. Die irischen Cranberries haben das Album „In the End“ (erscheint am 26. April) für ihre verstorbene Sängerin Dolores O’Riordan fertiggestellt. Komponist und Gitarrist Noel Hogan erzählt, wie es sich anfühlt, wenn eine Band endet.

21.04.2019

Vor genau 300 Jahren erschien Daniel Defoes Roman „Robinson Crusoe“: Die Geschichte des berühmtesten Schiffbrüchigen der Welt, der vor Südamerika strandete, hat einen wahren Kern – und liegt nun in einer neuen Übersetzung vor.

20.04.2019

Die Stimme klingt so rau, wie man sie aus dem Kino kennt, aber man hört sofort die Freundlichkeit heraus: Willem Dafoe gehört zu den großen Charakterdarstellern Hollywoods. Nun verwandelt er sich im Kino in Vincent van Gogh. Stefan Stosch hat mit ihm über Wahnsinn, Kunst und deutsche Effizienz gesprochen.

19.04.2019