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Kultur Die Monster sind los: So spielt sich „Monster Bande“
Nachrichten Kultur Die Monster sind los: So spielt sich „Monster Bande“
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16:00 12.05.2019
Florian Bieges „Monster-Bande“ verbindet auf sehr charmante Weise ein Schau-genau- mit einem kindgerechten Kommunikationsspiel. Quelle: Handout
Hannover

„Schnapp den Zwilling!“ lautet der Untertitel – da denkt man erst einmal an „Memory“. Das Spielmaterial besteht denn auch vorwiegend aus quadratischen Pappplättchen mit paarweise identischen Illustrationen.

Sie zeigen verschiedenfarbige Monster, mal mit Hüten, mal mit Hörnern, mal mit ein, zwei oder mehr Augen, Beinen, Zähnen, Armen und anderen Unterscheidungsmerkmalen. Drollig sind die 54 Paare allesamt – und am Ende, wie sich schnell zeigt, einander dann doch ähnlicher, als man anfangs vermuten würde.

Sanduhr, Würfel und verschiedenfarbige Rückseitenfarben der Plättchen lassen erahnen: Hier geht es nicht ums Gedächtnis. Nein, Kommunikation und Geschwindigkeit sind gefragt. Und ob man nun zu zweit oder mit mehr Teilnehmern spielt: Immer ist ein Spieler der Erklärer.

Drollig sind die 54 Monsterpaare allesamt – aber am Ende einander dann doch ähnlicher, als man anfangs vermuten würde. Quelle: Handout

Die Plättchen mit den blauen Rückseiten werden offen auf dem Tisch verteilt. Der Erklärer erhält den verdeckten blauen Stapel, zieht Runde für Runde einen der Zwillinge vom blauen Stapel, hält ihn verborgen und beschreibt das abgebildete, verbal, mimisch oder wie auch immer. Es gibt viele Möglichkeiten, und sie werden – so ist das nun einmal bei Kinderspielen – weidlich ausgenutzt.

Die anderen Teilnehmer versuchen derweil, möglichst schnell das Gegenstück zum beschriebenen Monster auf dem Tisch zu entdecken und zu schnappen, während unerbittlich die Sanduhr abläuft. Je mehr Monster pro Durchlauf korrekt identifiziert werden, umso besser.

Tolles Gesamtpaket mit entscheidender Schikane

Allerdings hat Biege eine entscheidende Schikane eingebaut: Die Würfel zeigen mit Symbolen an, welche Kategorie – von Farbe über Muster bis zu Zahlenwerten – man gerade nicht beschreiben darf.

Das macht es knifflig, für jüngere Spieler auch mal zu knifflig. Die verplappern sich dann doch recht häufig – je nach Temperament mehr oder weniger versehentlich. Es kommt jedenfalls richtig Stimmung auf.

Florian Bieges „Monster-Bande“ verbindet auf sehr charmante Weise ein Schau-genau- mit einem kindgerechten Kommunikationsspiel. Und man merkt, wie schnell die Kinder ihre Beschreibungsfähigkeiten verbessern. Ein tolles Gesamtpaket.

Florian Biege: „Monster-Bande“ Quelle: Handout

Info: Florian Biege: „Monster-Bande“. Verlag Drei Hasen in der Abendsonne. Für zwei bis acht Spieler ab sieben Jahren, etwa 20 Euro.

Von Stefan Gohlisch

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