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Nachrichten Kultur Bryan Adams bringt sein „Pretty Woman“-Musical nach Hamburg
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17:23 19.06.2019
Sunnyboy auch mit 59: Rockstar Bryan Adams. Quelle: Georg Wendt/dpa
Hamburg

Bryan Adams hat mehr als 100 Millionen Tonträger verkauft, tourt gerade durch die großen Hallen Deutschlands und sollte am Mittwoch sein nächstes großes Projekt stellen – seine Musik für das „Pretty Woman“-Musical in Hamburg. Das Stück ist seit einem Jahr am New Yorker Broadway ausverkauft, soll im September an der Elbe Europapremiere feiern. Eigentlich ein Grund zu Freude – auch für den Superstar, der extra anreiste.

Doch einen richtig redseligen Tag hatte der 59-Jährige, der konsequent eine schwarze Sonnenbrille bei dem Pressetermin trug, nicht. Er hatte den Abend zuvor noch ein Konzert in Oberhausen gegeben, antworte auf die lockere Einstiegsfrage wie denn der Auftritt gewesen sei ironisch mit: „Ja es war ganz toll in Oberhausen.“ Als ihn der Sprecher des Musicalkonzerns darauf hinwies, dass Oberhausen ähnlich wie Hamburg auch eine Musical-Stadt mit einem Theater der Firma sei, kommentierte er trocken: „Ja, da bin ich dran vorbeigefahren.“

Konzert in Oberhausen

Dann gab der Sänger zu, dass er den Kult-Film mit Richard Gere und Julia Roberts noch nicht mal ganz gesehen hatte, als er die 21 Songs gemeinsam mit Co-Writer Jim Vallance für das Musical schrieb: „Ich habe nur 1,2 Szenen geguckt, aber dabei auch nicht richtig aufgepasst.“

Immerhin – die Übersetzung seiner Songs fand er gut: „auf deutsch klingen sie besser“. Kurz darauf räumte er allerdings ein, dass das „natürlich ein Scherz“ gewesen sei.

Nach einer Pause für den Sänger ging es nach der Präsentation der Hauptdarsteller Patricia Meeden (spielt Julia Roberts Rolle der Vivian Ward) und Mark Seibert (spielt Richard Geres Rolle des Edward Lewis) in kleinen Gruppengesprächen weiter.

Zur Premiere zurück in Hamburg

Wer da etwas abseits vom Musical erfahren wollte, hatte es mit Adams nicht leicht. Thema älter werden? „Darüber möchte ich nicht sprechen“. Sein zweites Standbein, die Fotografie? „Wollen wir darüber reden – oder über das Musical?“

Immerhin, bei einem Thema hatte er dann doch noch einen Tipp parat. Wie er seine Tour, Studioaufnahmen und Musical mit der Familie vereinbare? „Wir haben so eine zwei-Wochen-Regel: ich bin nie länger von meinen Kindern getrennt“, sagte er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Das würde ich für jede Art von Beziehungen empfehlen.“

Zur Premiere des Musicals im September will der Sänger übrigens auf jeden Fall wieder kommen – sicherlich dann auch mit etwas besserer Laune.

Von Lena Obschinsky

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