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Nachrichten US-Wahl 2020: Das sind die aussichtsreichsten Kandidaten der Demokraten
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12:38 15.04.2019

US-Wahl 2020: Das sind die aussichtsreichsten Kandidaten der Demokraten

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Elizabeth Warren: Wer mit Elizabeth Warren diskutiert, sollte die Fakten präsent haben. Von allen Bewerbern fährt die Professorin und Senatorin von Massachusetts die substanziellste Kampagne. Die 69-Jährige steuert auf linkem Kurs, aber ihre Vorschläge zur Bankenregulierung, Zerschlagung von Internetgiganten oder einer siebenprozentigen Unternehmenssteuer sind bis ins Detail durchdacht. Trotzdem hatte Warren einen schwachen Start und konnte nur ein Drittel der Spenden von Sanders einsammeln. Ihr missglückter Versuch, eine Abstammung von den Cherokee-Ureinwohnern nachzuweisen, hat ihr viel Spott eingebracht.

Quelle: Nati Harnik/AP

Kamala Harris: “Wenn sie eine Aktie wäre, würde ich sie kaufen”, hat Jim Messina, der Ex-Kampagnenmanager von Barack Obama, über Kamala Harris gesagt: “Sie ist die Antithese zu Trump”. Tatsächlich bringt die Senatorin von Kalifornien gute Voraussetzungen mit, um in den kommenden Monaten noch mehr Unterstützung zu sammeln: Sie ist als Tochter eines Wirtschaftsprofessors aus Jamaika und einer indischstämmigen Ärztin attraktiv für weibliche und migrantische Wähler, mit 54 Jahren deutlich jünger als viele Mitbewerber und entzieht sich einer ideologischen Zuordnung. Bei der Kavanaugh-Anhörung hat sie zudem ihre rhetorische Brillanz bewiesen.

Quelle: Charlie Neibergall/AP

Beto O’Rourke: Noch immer kreuzt er überraschend in Coffeeshops auf, steigt auf einen Stuhl und begeistert die Zuhörer mit einer Stegreifrede. Beto O’Rourke, der im Herbst knapp einen Sensationserfolg bei den Senatorenwahlen in Texas verpasste, hat sein Charisma nicht verloren. Allerdings ist der 46-Jährige nicht mehr das einzige frische Gesicht in der Bewerberschar. Seine auf die eigene Geschichte zugeschnittene Kampagne mit einer Personality-Story in Vanity Fair macht ihn menschlich sympathisch, nährt aber Zweifel an seiner politischen Substanz. Auch dass er Ölbohrungen im Golf von Mexiko nicht verbieten wollte, hat ihm Kritik eingebracht.

Quelle: Jose Luis Magana/AP
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