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12:00 23.09.2019

Aussetzer deutscher Politiker

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Der Unterschied zwischen Brutto- und Nettolohn hat schon so manchen Politiker ins Schleudern gebracht. Der ehemalige SPD-Vorsitzende Rudolf Scharping verwechselt 1994 bei der Vorstellung einer Ergänzungsabgabe bei den Einkommensgrenzen Brutto und Netto. Er ist damit in guter Gesellschaft. Angela Merkel passierte im Jahr 2010 derselbe Fehler: Sinkende Beiträge zur Arbeitslosenversicherung würden für Beschäftigte mehr Bruttolohn bedeuten, sagt die Kanzlerin damals. Tatsächlich bedeutet ein solcher Schritt aber mehr Nettolohn für Arbeitnehmer. Auch zuvor war Merkel bei diesem Thema bereits durcheinander gekommen.

Der Rüstungskonzern Rheinmetall scheint besonders viel Verwendung für ehemalige Spitzenpolitiker zu haben – auch Ex-Entwicklungsminister Dirk Niebel ließ sich von den Düsseldorfern verpflichten. Im Januar 2015 wurde der FDP-Politiker einer der Cheflobbyisten des Rüstungskonzerns. Nur 14 Monate vorher hatte er noch im Bundessicherheitsrat über Waffenexporte mitentschieden.

Quelle: imago/photothek

Für legendäre Fremdschämmomente hat auch Edmund Stoiber (CSU) immer wieder gesorgt: Berüchtigt ist seine wirre Rede über den Transrapid aus dem Jahr 2002 („Sie beginnen ihren Flug praktisch am Münchner Hauptbahnhof ...“). 2008 behauptete er am Politischen Aschermittwoch: „Ich weiß, was es bedeutet, Mutter von drei kleinen Kindern zu sein.“

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