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Digital WhatsApp ist bei Jugendlichen in – Facebook out
Nachrichten Digital WhatsApp ist bei Jugendlichen in – Facebook out
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16:51 29.11.2018
WhatsApp ist die beliebteste App bei Jugendlichen. Quelle: Tobias Hase/dpa
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Stuttgart

Die Hälfte der Zwölf- bis Neunzehnjährigen (47 Prozent) schaut regelmäßig Sendungen, Serien und Filme über den Streaminganbieter Netflix. Das jedenfalls hat der Medienpolitische Forschungsverbund Südwest mitgeteilt. Im vergangenen Jahr habe der Anteil noch 26 Prozent betragen. Jeder fünfte Jugendliche (22 Prozent) nutzt demnach Amazon Prime Video.

Weiterer Gewinner bei den Jugendlichen sei Spotify: Erstmals verzeichnet die Musiknutzung über den Streamingdienst Spotify demnach einen höheren Anteil regelmäßiger Nutzer als über das Live-Radio (62 Prozent gegenüber 57 Prozent). Der Forschungsverbund untersucht seit 20 Jahren den Umgang Jugendlicher mit Medien und legt die JIM-Studie vor (Jugend, Information, Medien).

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Facebook ist out, WhatsApp in

Die Studie untersuchte außerdem, welche Plattformen die Jugendlichen gerne nutzen. Zu den Top 3 liebsten Internetangeboten zählen YouTube, WhatsApp und Instagram. Im Vergleich zum Vorjahr habe sich die spontane Nennung von Facebook mehr als halbiert, schreiben die Autoren. Auf dem Smartphone ist dagegen WhatsApp das wichtigste Angebot, mit großem Abstand folgt die Instagram-App.

Auch bei der Kommunikation liegt WhatsApp ganz vorne bei den jungen Nutzern: 95 Prozent der Zwölf- bis 19-Jährigen nutzen den Dienst mehrmals pro Woche. Instagram wird von rund zwei Drittel regelmäßig genutzt, von der Hälfte sogar täglich, dann folgt Snapchat. Abgeschlagen auf dem vierten Platz liegt Facebook. Nur 8 Prozent nutzen das soziale Netzwerk täglich, 15 Prozent mehrmals pro Woche.

Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest ist eine Kooperation der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg und der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz. Die JIM-Studie wird in Zusammenarbeit mit dem Südwestrundfunk erstellt. Für die Befragung wurden 1.200 Jugendliche zwischen zwölf und 19 Jahren im Frühsommer 2018 telefonisch befragt.

Von RND/epd/asu

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