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Digital Elon Musk über das vergangene Jahr: „Es war schmerzhaft“
Nachrichten Digital Elon Musk über das vergangene Jahr: „Es war schmerzhaft“
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13:39 17.08.2018
Elon Musk gibt in einem Interview Einblick in sein Innenleben. Quelle: Richard Drew/AP
New York

Der Chef des Elektrikautoherstellers Tesla, Elon Musk, hat eigener Aussage zufolge mit den Auswirkungen von Stress zu kämpfen. Musk sagte laut einem Bericht der Zeitung „The New York Times“ vom Donnerstag, dass er bis zu 120 Stunden pro Woche gearbeitet habe. Manchmal nehme er eine Schlaftablette.

Das Interview bot seltene Einblicke in Musks Privatleben und seine Denkweise. Die Zeitung berichtete, Musk habe während des Interviews gelacht und geweint. „Das vergangene Jahr ist das schwierigste Jahr meiner Karriere gewesen“, sagte er. „Es war schmerzhaft.“ Der 47-jährige Musk sagte, er habe manchmal die Tesla-Fabrik drei oder vier Tage am Stück nicht verlassen. Seit einer Erkrankung an Malaria 2001 habe er nicht mehr als eine Woche am Stück frei genommen.

Musk bedauert Tesla-Tweet nicht

Musk hat mit Äußerungen in sozialen Medien für Verwunderung gesorgt. Er kritisierte Analysten und warf einem Höhlentaucher fälschlicherweise vor, ein Pädophiler zu sein, nachdem dieser Zweifel an einem Mini-U-Boot geäußert hatte, das Musk zur möglichen Unterstützung bei der Rettung junger Fußballspieler in Thailand geschickt hatte. Musk entschuldigte sich später für den Kommentar.

Dem Bericht der „New York Times“ zufolge ging Musk auf seinen Tweet in der vergangenen Woche ein, dass er Tesla von der Börse nehmen könnte und die nötigen Finanzmittel dafür gesichert habe. Auf die Frage, ob er den Tweet bedauere, sagte Musk: „Warum würde ich das?“

US-Börsenaufsicht lud Tesla vor

Musk ist dafür bekannt, exzentrisch zu sein. Seine überraschende Ankündigung eines möglichen Rückzugs von Tesla von der Börse hatte für großes Aufsehen gesorgt. Teslas Aktie stieg an einem Tag um elf Prozent. Der Wert der Firma stieg um sechs Milliarden Dollar. Der Aktienkurs ist inzwischen zurückgegangen, ist aber immer noch hoch.

Das „Wall Street Journal“ berichtete, die US-Börsenaufsicht SEC habe Tesla vorgeladen. Das signalisiert, dass Aufsichtsleute untersuchen, ob Musk die Wahrheit in seinem Tweet geschrieben habe, in dem er mitteilte, die Finanzierung für ein Abkommen gesichert zu haben. Analysten schätzen, dass ein solcher Deal 25 bis 50 Milliarden Dollar (rund 22 bis 44 Milliarden Euro) voraussetzen würde. Tesla kommentierte den Bericht nicht. Die Firma teilte mit, einen Sonderausschuss einzurichten, um Vorschläge für einen Rückzug von der Börse zu bewerten.

Musk hat nicht vor, seine Rolle als Tesla-Vorsitzender aufzugeben

In dem Interview der „New York Times“ sagte Musk, er habe den Tweet auf dem Weg zum Flughafen gesendet. Er sagte, die von ihm im Tweet erwähnten Finanzmittel hätten sich auf eine potenzielle Investition des staatlichen Investitionsfonds von Saudi-Arabien bezogen.

Der Zeitungsbericht zitierte mit der Situation vertraute Personen, dass Tesla versuche, einen anderen hochrangigen Unternehmensvertreter zu finden, um etwas von dem Druck auf Musk zu nehmen. Musk sagte, er habe nicht vor, seine Rollen als Vorsitzender und Geschäftsführer aufzugeben. Sollte es aber jemanden geben, der den Job besser machen könne, könnte die Person „die Zügel sofort haben“.

Von dpa/RND

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