Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Der Norden Wieder frei: Oberleitungsschaden auf Bahnstrecke Hannover – Göttingen behoben
Nachrichten Der Norden Wieder frei: Oberleitungsschaden auf Bahnstrecke Hannover – Göttingen behoben
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:51 18.10.2019
Ein Oberleitungsschaden sorgt für große Verspätungen zwischen Hannover und Göttingen (Symbolbild). Quelle: Swen Pförtner
Anzeige
Hannover

Auch am Freitagmorgen kann es auf der Bahnstrecke zwischen Hannover und Göttingen nach einem Oberleitungsschaden noch zu Verspätungen kommen. Die Strecke musste am Donnerstag gesperrt werden und ist erst wieder seit Freitagmorgen beidseitig befahrbar. Die Störung ereignete sich laut einem Bahnsprecher in Berlin bereits am Donnerstag um 17.18 Uhr. Demnach war offenbar eine Oberleitung beschädigt.

Pendler mussten daher Geduld aufbringen. Laut Bahn kam es auch am Morgen auf der Strecke zwischen Hannover und Göttingen noch zu Verspätungen von circa 20 bis 30 Minuten. Neben dem Fernverkehr war auch der Metronom betroffen. Dort fuhren die Züge mit Verspätungen zwischen zehn und 20 Minuten.

Anzeige

Der ICE 771 von Hamburg nach Stuttgart hatte am Donnerstag die Störung bei Kreiensen gemeldet. Der Zug mit 600 Reisenden an Bord wurde später nach Kreiensen geschleppt. Dort kam er um 19.48 Uhr an. Die Passagiere konnte dort in einen anderen Zug umsteigen. Unter den Gestrandeten war auch Niedersachsens ehemaliger Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne).

ICE-Strecke wird seit Sommer saniert

Da die Bahn seit Juni die ICE-Trasse zwischen Hannover und Göttingen saniert, muss der gesamte Zugverkehr auf der Nord-Süd-Achse über die alte Strecke durch das Leinetal geleitet werden. Gibt es dort eine Störung – wie am Donnerstagabend – kann die Bahn Göttingen nicht mehr anfahren.

Eine aktuelle Fahrplanauskunft der Bahn gibt es hier.

Lesen Sie auch

Sanierung der ICE-Strecke kostet 175 Millionen Euro

Von RND/sbü