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Der Norden Weniger Krippenkinder in Niedersachsen als im Bundesdurchschnitt
Nachrichten Der Norden Weniger Krippenkinder in Niedersachsen als im Bundesdurchschnitt
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13:35 17.10.2018
In Sachsen-Anhalt gehen über 57 Prozent aller Kleinkinder in eine Krippe. In Niedersachsen sind es nur knapp 31 Prozent. Quelle: dpa
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Hannover/Bremen

In Niedersachsen und Bremen gehen weniger Kleinkinder in Krippen als im Bundesdurchschnitt. Das geht aus einer Mitteilung des Statistischen Bundesamtes vom Mittwoch hervor. Demnach haben in Niedersachsen 30,9 Prozent der unter Dreijährigen einen Krippenplatz, in Bremen sind es 28,4 Prozent. Bundesweit ist etwa jedes dritte Kleinkind (33,6 Prozent) in einer Tagesbetreuung. Das ist ein Anstieg von 0,5 Prozentpunkten gegenüber 2017. Stichtag für die Berechnung war der 1. März.

In Niedersachsen und Bremen gehen laut Statistischem Bundesamt vor allem Zweijährige in Krippen. Seit August 2013 gibt es für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen bundesweiten Rechtsanspruch auf einen öffentlich geförderten Betreuungsplatz.

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Große Unterschiede gibt es zwischen West und Ost: Im Osten geben 51,5 Prozent der Eltern ihre Kleinkinder in Tagesbetreuungen - Berlin mit eingerechnet. Die Krippenquote im Westen liegt den Angaben zufolge bei 29,4 Prozent. Die meisten Kleinkinder gehen in Sachsen-Anhalt (57,1 Prozent) in eine Krippe. Am wenigsten sind es in Bayern (27,5 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (27,2 Prozent).

Von RND/güm/lni