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Der Norden Vier Menschen sterben bei Unfall auf B3 bei Göttingen
Nachrichten Der Norden Vier Menschen sterben bei Unfall auf B3 bei Göttingen
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15:35 22.12.2019
Unfall mit vier Toten auf der B3 bei Dransfeld. Quelle: Stefan Rampfel/dpa
Dransfeld

Bei einem Unfall auf der Bundesstraße 3 bei Göttingen sind am Sonnabendabend vier Menschen ums Leben gekommen worden. Sieben weitere wurden teils schwer verletzt. Die B 3 war bis Sonntagnachmittag voll gesperrt. Das „Göttinger Tageblatt“ hatte zuerst über den Unfall berichtet.

Wie die Polizei Göttingen mitteilte, wurden gegen 19.45 Uhr vier Menschen tödlich verletzt, zwei weitere wurden schwerst-, fünf leicht verletzt. Fünf Fahrzeuge sollen in den Unfall verwickelt sein. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

Missglücktes Überholmanöver

Nach ersten Erkenntnissen war möglicherweise ein Überholmanöver kurz hinter dem Ortsausgang von Dransfeld der Auslöser für den tragischen Unfall. Demnach soll eine 23-Jährige aus Hann. Münden mit ihrem Opel im Bereich einer Steigungsstrecke einen Citroen überholt haben. Hierbei kam es nach Angaben der Polizei zum Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Renault.

Bei dem tödlichen Unfall wurden zudem sieben Menschen verletzt. Quelle: Stefan Rampfel/dpa

Die 23 Jahre alte Opelfahrerin wurde bei der Kollision tödlich, ihre 22 Jahre alte Beifahrerin schwerstverletzt, so die Polizei. In dem Renault aus Dransfeld verloren der 65 Jahre alte Fahrer sowie zwei 62 und 86 Jahre alte Mitfahrerinnen ihr Leben. Der Beifahrer erlitt schwerste Verletzungen.

Folgeunfälle mit drei weiteren Fahrzeugen

Anschließend sei es zu mehreren Folgeunfällen gekommen, in die drei weitere Fahrzeuge verwickelt waren. Alle fünf Insassen der Autos im Alter zwischen 17 und 65 Jahren erlitten nach Angaben der Polizei leichte Verletzungen.

Die Unfallstelle befindet sich rund 100 Meter hinter dem Ortsausgang von Dransfeld in Fahrtrichtung Göttingen. Die Bundesstraße war auch am Sonntagmorgen noch voll gesperrt. Es wurden Spuren gesichert, um den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren. Wann die Fahrbahn wieder freigegeben werden kann, war noch unklar.

Einsatz bis in den späten Abend

Bis weit in den späten Abend waren am Sonnabend an der Unfallstelle mehrere Rettungswagen, ein leitender Notarzt, zwei Notfallseelsorger, mehrere Ortsfeuerwehren, das THW sowie ein Gutachter vor Ort.

Von RND/GT/Britta Bielefeld

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