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Der Norden Medienbericht: Reinhard Jahn soll Uni Göttingen kommissarisch leiten
Nachrichten Der Norden Medienbericht: Reinhard Jahn soll Uni Göttingen kommissarisch leiten
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11:39 06.09.2019
Reinhard Jahn ist laut einem Medienbericht im Gespräch als kommissarischer Uni-Präsident in Göttingen. Quelle: COllage dpa/red
Göttingen

Nach der geplatzten Präsidentenwahl an der Universität Göttingen und dem Rücktritt des Stiftungsratsvorsitzenden deutet sich für den Stiftungsrat eine Lösung an. Geplant sei, den derzeitigen Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Peter Strohschneider, als neues Mitglied des Stiftungsausschusses zu bestellen, sagte am Freitag eine Sprecherin des niedersächsischen Wissenschaftsministeriums. Dazu müsse noch das Einvernehmen mit dem Senat der Universität hergestellt werden. Strohschneider, der bis zum Jahresende Präsident der DFG ist, stehe für das Amt in Göttingen vom 1. Januar an zur Verfügung.

Miedienbericht: Reinhard Jahn soll Uni vorübergehend leiten

Zuvor hatte die „Braunschweiger Zeitung“ berichtet, der frühere Max-Planck-Direktor und Leibniz-Preisträger Reinhard Jahn könnte bis zur Neuwahl eines Präsidenten die Hochschule übergangsweise leiten. Dies wollte die Ministeriumssprecherin ebenso wenig kommentieren wie Hochschulsprecher Thomas Richter.

Chaos an Uni Göttingen sorgt bundesweit für Aufsehen

Die langjährige Göttinger Unipräsidentin Ulrike Beisiegel geht Ende September in den Ruhestand. Zum Nachfolger wurde der Präsident der Leuphana Universität in Lüneburg, Sascha Spoun, gewählt. Nach wochenlanger Kritik am Findungsprozess und Klagen unterlegener Mitbewerber hatte Spoun mitgeteilt, er stehe für das Amt nicht mehr zur Verfügung. Daraufhin trat Wilhelm Krull vom Vorsitz des Stiftungsrats zurück. Die Querelen an der Universität Göttingen hatten bundesweit für Aufsehen gesorgt.

„Die Gremien der Stiftungsuniversität denken gerade gemeinsam darüber nach, wie die Zeit bis zur Wahl und zum Amtsantritt eines gewählten Präsidenten beziehungsweise einer Präsidentin überbrückt und die Arbeit des Präsidiums gestärkt werden kann“, erklärte Hochschulsprecher Richter. Die nächste Sitzung des Senats sei am 18. September, die des Stiftungsausschusses am 13. November. Jahn war zunächst nicht zu erreichen.

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Von RND/lni

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