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Der Norden Unfall am Bahnübergang im Kreis Gifhorn: 54-Jähriger verletzt
Nachrichten Der Norden Unfall am Bahnübergang im Kreis Gifhorn: 54-Jähriger verletzt
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16:57 03.05.2019
53-Jähriger verletzt: Am Bahnübergang bei Eutzen hat es einen Unfall gegeben – die Bahnstrecke ist gesperrt. Quelle: Cagla Canidar
Landkreis Gifhorn

Am unbeschrankten Bahnübergang bei Eutzen hat es am Freitag um11.49 Uhr einen Unfall gegeben. Dabei wurde ein 54-jähriger Autofahrer aus Wolfsburg verletzt. Der Mann wurde mit seinem Wagen von dem Zug erfasst.

Ein Zug hat am unbeschrankten Bahnübergang in Eutzen einen Kleinlaster erfasst. Dabei wurde ein 54-jähriger Wolfsburger verletzt.

Crafter auf die Wiese geschleudert

Der Erixx-Zug war von Wittingen kommend in Richtung Gifhorn unterwegs, als er das Fahrzeug des Mannes erfasste. Der 54-Jährige war von Eutzen aus kommend in Richtung Wunderbüttel unterwegs und wollte gerade den unbeschrankten Bahnübergang überqueren, als der Wagen – ein Crafter – vom Zug gerammt wurde. Offenbar hatte der Fahrer nicht auf den herannahenden Zug geachtet. Durch die Wucht des Zusammenpralls wurde das Fahrzeug auf eine angrenzende Wiese geschleudert, wo es mit Totalschaden auf der Seite liegen blieb. Der Wolfsburger, der nicht angeschnallt war, wurde mit leichten Verletzungen nach Gifhorn in die Klinik gebracht.

Fahrgäste bleiben unverletzt

Der Zug rollte nach dem Unfall noch einige Meter weiter. Er wurde im Frontbereich so stark beschädigt, dass eine Weiterfahrt nicht mehr möglich war. Auch der Lokführer verletzte sich leicht. Die 35 Fahrgäste blieben ebenfalls unverletzt, sie stiegen in einen Bus um.

Im Einsatz waren neben der Wittinger Polizei auch ein Notarzt sowie Rettungswagen und die Feuerwehren aus Wittingen und Knesebeck mit knapp 50 Einsatzkräften unter der Leitung von Stadtbrandmeister Heinrich Kruse. Der Schaden an Zug und Crafter beträgt 20.000 bis 25.000 Euro.

Bahnstrecke gesperrt

Erixx hat inzwischen verkündet, dass die Strecke BraunschweigUelzen zwischen Uelzen und Wahrenholz auf unbestimmte Zeit gesperrt bleibt. Zwischen Uelzen und Wahrenholz ist derzeit ein Busnotverkehr eingerichtet. Informationen erhalten Bahnreisende im Internet unter www.erixx.de.

Schon ein Toter und ein Unfall im Nebel

Erst im Sommer letzten Jahres hatte es dort einen schlimmen Unfall gegeben, bei dem sich eine 56-Jährige aus Knesebeck schwere Verletzungen zuzog. Auch sonst gab es an diesem Bahnübergang schon mehrere Unfalle. „Vor Jahren gab es hier einen Toten, und auch ein Schulbus ist schon im Nebel von einem Zug erfasst worden“, erinnert sich Anwohner Karsten Müller. Er fordert Sicherheitsmaßnahmen wie beispielsweise eine Ampelanlage – denn an die Begrenzung auf Tempo 20 in diesem Bereich „hält sich ja kaum jemand“.

Von Thorsten Behrens

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