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Der Norden Studenten entwickeln Mehrwegbecher für Hildesheim
Nachrichten Der Norden Studenten entwickeln Mehrwegbecher für Hildesheim
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12:34 09.05.2019
Neun Studentinnen der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim entwickeln unter der Leitung von Prof. Nicole Simon einen Mehrwegbecher für Stadt und Landkreis Hildesheim. Von links nach rechts: Alena Bohm, Hanna Fischer, Phila Oppel, Isabella Zasucha, Imke Normann (vorn mit Becher), Lisa-Marie Deppe, Kathrin Jäger, Liv Siri Janshen, Stella Häsemeyer. Quelle: HAWK
Hildesheim

Die Fakultät Gestaltung der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) will einen Mehrwegbecher für die Stadt und den Kreis Hildesheim konzipieren. Neben einem funktionierenden Pfandsystem müsse ein solcher Becher vor allem gut gestaltet sein, sagte eine Sprecherin am Donnerstag. Für Nutzerinnen und Nutzer von sogenannten To-Go-Bechern sei ein ansprechendes Design ein klares Kaufargument.

Rund 1040 Einwegbecher pro Stunde im Kreis Hildesheim

Nach HAWK-Angaben verbraucht die deutsche Bevölkerung pro Stunde rund 320.000 Einwegbecher. In nur einem Jahr fielen in der Bundesrepublik 2,8 Milliarden To-Go-Becher an, die nach einmaligem Gebrauch im Müll landeten. „Runtergebrochen auf Stadt und Landkreis Hildesheim ergibt das 1.040 Einwegbecher pro Stunde und pro Jahr neun Millionen“, sagte die Hildesheimer Professorin Nicole Simon. „Legt man diese Becher hintereinander, entspricht das einer Entfernung von Soltau bis Florenz.“

Die künftigen Hildesheimer Mehrwegbecher sollen für Spülmaschinen geeignet, das Material soll recycelbar oder biologisch abbaubar sein. Die Becher sollen in zwei Größen von 0,3 und 0,4 Litern entwickelt werden.

Mehrwegsystem: Auch andere Städte machen mit

Auch in anderen Städten in Niedersachsen gibt es ähnliche Mehrwegsysteme für Kaffee-Becher. In Hannover heißt der Mehrwegbecher „Hannoccino“. In Göttingen gibt es den Fair Cup. In Wolfsburg setzt man auf Recup-Becher.

Von RND/epd

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