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Der Norden Zahl der Verkehrstoten in Niedersachsen steigt
Nachrichten Der Norden Zahl der Verkehrstoten in Niedersachsen steigt
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10:15 22.08.2019
Immer wieder kommen Verkehrsteilnehmer in Niedersachsen ums Leben, so auch bei diesem Unfall auf der A2 bei Lauenau im Mai. Quelle: Christian Elsner
Hannover

Im Gegensatz zum Bundestrend ist die Zahl der Verkehrstoten in Niedersachsen im ersten Halbjahr gestiegen. Zwischen Harz und Weser kamen nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes 193 Menschen im Straßenverkehr ums Leben, das waren 19 mehr als in den ersten sechs Monaten 2018, also eine Zunahme um etwa 10 Prozent.

Bundesweit sank die Zahl der Getöteten im selben Zeitraum um 40 Personen oder 2,7 Prozent. Die Zahl der Verunglückten insgesamt blieb in Niedersachsen konstant, sie lag bei 20.212.

Tödliche Unfälle in der Region Hannover

Auch in der Region Hannover ereigneten sich zahlreiche schwere Unfälle. Auf der Bundesstraße 443 in Laatzen etwa ist im Juni ein 50-Jähriger bei einem Frontalzusammenstoß mit einem Kleintransporter ums Leben gekommen. Auf dem Messeschnellweg kam im Januar bei einem Unfall zwischen Pferdeturm und Weidetorkreisel ein 23-jähriger Autofahrer ums Leben. Besonders viel Aufsehen erregte auch ein tödlicher Unfall in Lehrte im Januar, bei dem ein elfjähriges Mädchen auf dem Weg zur Schule von einem Müllwagen erfasst wurde.

Immer wieder im Zentrum des Geschehens bei schweren Verkehrsunfällen steht die Autobahn 2. So kam etwa im Mai zwischen Lauenau und Bad Nenndorf ein 57-jähriger Lkw-Fahrer bei einem schweren Unfall ums Leben. Bei Hämelerwald starb im Februar ein 52-Jähriger Autofahrer, der nahezu ungebremst unter einen Lkw gerutscht war.

Im Video: Können Abbiegeassistenten Unfälle verhindern?

Deutschlandweit weniger Verkehrstote

In Bremen verunglückten 1819 Männer, Frauen und Kinder, das waren 7,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, vier davon wurden getötet - genauso so viele wie in den ersten sechs Monaten 2018. Für die ersten fünf Monate gibt es detailliertere Auswertungen für ganz Deutschland. Demnach stieg die Zahl der getöteten Radfahrer, dagegen verunglückten in dieser Zeit weit weniger Motorradfahrer tödlich.

Von RND/dpa/ewo

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