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Der Norden Polizei will Haus von mutmaßlichem Serienmörder durchsuchen
Nachrichten Der Norden Polizei will Haus von mutmaßlichem Serienmörder durchsuchen
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00:38 31.03.2018
ARCHIV - Ende Juli 1989 im niedersächsischen Oldendorf: Polizeibeamte einer Hundertschaft durchsuchen am den Wald in der Göhrde nach Spuren der Täter, die ein Hamburger Ehepaar getötet hatten.  Quelle: dpa
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Lüneburg

  Nach der Aufklärung von fünf Jahrzehnte alten Mordfällen in der Nähe von Lüneburg will die Polizei das ehemalige Haus des mutmaßlichen Täters auf Hinweise auf weitere Verbrechen durchsuchen. Der Friedhofsgärtner, der sich 1993 das Leben nahm, sei möglicherweise für weitere frühere Taten verantwortlich, teilte die Polizei in Lüneburg am Mittwoch mit. Anhand moderner Technik gesicherte DNA-Treffer weisen seit kurzem auf den Gärtner als Verantwortlichen für die sogenannten Göhrdemorde.

Zwei ermordete Paare

Im Naturgebiet Göhrde waren im Sommer 1989 binnen zwei Monaten zwei ermordete Paare entdeckt worden. Als möglichen Täter hatten die Fahnder den Friedhofsgärtner Kurt-Werner W. damals schon im Visier. Insgesamt bringen sie fünf Mordopfer sicher mit dem Mann in Verbindung, denn im früheren Haus des Friedhofsgärtners wurde im vergangenen September die vergrabene Leiche einer seit 1989 verschwundenen Frau gefunden.

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1993 bereits hatte die Polizei das Haus von W. durchsucht und war dabei auf Waffen, Fesseln und anderes verdächtiges Material gestoßen. Weder die dem Gärtner nun zugeschriebenen Taten oder andere Verbrechen klärten die Fahnder damals aber auf. Die Fakten, die die Ermittler heute in der Hand haben, deuten darauf hin, dass W. für rund zwei Dutzend weitere Morde verantwortlich sein könnte.

Von dpa

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