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Der Norden Pellworm und Spiekeroog dürfen sich offiziell Sterneninseln nennen
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Pellworm und Spiekeroog sind offiziell Sterneninseln

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11:47 30.08.2021
Blick in den Sternenhimmel über Spiekeroog. Die ostfriesische Insel ist prädestiniert zum Sternegucken.
Blick in den Sternenhimmel über Spiekeroog. Die ostfriesische Insel ist prädestiniert zum Sternegucken. Quelle: Andreas Hänel/dpa
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Pellworm/Spiekeroog

Pellworm und Spiekeroog sind nun offizielle Sterneninseln. Die beiden Nordseeinseln, die noch immer eine natürliche Nachtlandschaft mit dunklem Sternenhimmel bieten, haben die Anerkennung als internationaler Sternenpark erhalten, wie die International Dark-Sky Association (IDA) am Montag mitteilte. Die beiden Inseln hätten sich beispielhaft für den Schutz der Nacht durch entsprechende Beleuchtung eingesetzt. Es sei wunderbar, die anhaltenden Bemühungen zum Schutz der nächtlichen Umwelt in diesem einzigartigen, unberührten und essenziellen Naturgebiet zu sehen, sagte der Executive Director der IDA, Ruskin Hartley.

Die Auszeichnung als Sternenpark wird nur an Gebiete verliehen, die eine natürliche Nachtlandschaft aufweisen und sich für deren Erhalt einsetzen. Damit ist das Versprechen verbunden, Umweltbelastungen durch Lichtverschmutzung zu verringern sowie zur Gesunderhaltung aller Lebewesen und Energieeinsparung beizutragen.

Der Sternenhimmel ist über der Nordermühle auf der Insel Pellworm zu sehen. Quelle: Marcus Brandt/dpa

Bisher vier anerkannte Sternenparks in Deutschland

Vom offiziellen Titel versprechen sich Pellworm und Spiekeroog neben den positiven Effekten auf Gesundheit und Natur eine touristische Aufwertung der Inseln - gerade auch in der Nebensaison.

Bislang gab es in Deutschland vier anerkannte Sternenparks: den Naturpark Westhavelland, das Biosphärenreservat Rhön, den Nationalpark Eifel, die Winklmoosalm in Bayern und - als erste Sternenstadt - Fulda. Weitere Orte wie etwa das Nordsaarland bemühen sich ebenfalls um eine Eintragung ins Register der amerikanischen Nichtregierungsorganisation IDA.

Von RND/dpa/Birgitta von Gyldenfeldt